Termindaten

2002V05
Games Composition - Videospiele und Musik - ABGESAGT! - Praktische Einführung in adaptive Musik von Videospielen


Kategorien

Nachwuchsförderung, Musik und Medien, Musik in Schule und Musikschule
Zielgruppen

Pädagogen/innen, angehende Musikstudierende, Jugendliche ab 16 Jahren
Termin

NEUER TERMIN: 14./15.03. und 28./29.03 jeweils Samstag und Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr
Ort

Institut für Musik und Medien, Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf
Georg-Glock-Straße 15
40474 Düsseldorf
Deutschland
Leitung/Dozenten

Anmeldeschluss

28.02.2020 23:00 Uhr
Verfügbarkeit

Preis

150,00 Euro - Vollpreis
Vollpreis erwachsene Teilnehmer Bankverbindung: Sparkasse Westmünsterland DE18 4015 4530 0047 0119 45, WELADE3WXXX
Anmeldeentgelt: 150,00 Euro - Der Gesamtpreis ist als Anzahlung bei Anmeldung zu leisten, danach sind keine weiteren Zahlungen notwendig.
80,00 Euro - erm. Preis für junge Leute bis 25 /Studierende / Menschen in der Ausbildung
für jugendliche Teilnehmer bis 25 Jahre / junge Menschen in der Ausbildung (Nachweis erforderlich!) Bankverbindung: Sparkasse Westmünsterland DE18 4015 4530 0047 0119 45, WELADE3WXXX
Anmeldeentgelt: 80,00 Euro - Der Gesamtpreis ist als Anzahlung bei Anmeldung zu leisten, danach sind keine weiteren Zahlungen notwendig.

Inhalt

In dem Workshop gibt Andreas Kolinski konkrete Einblicke in die technischen und kompositorischen Anforderungen an die Entwicklung von adaptiver Musik für Games mit verschiedenen Beispielen. An konkreten Projekten demonstriert er live, was es zu beachten gibt wenn man sich Games Musik als Komponist nähert. Dabei wird ein Einblick in die verwendeten Technologien und in die grundlegenden kompositorischen Techniken gegeben. Die Videospielebranche im Allgemeinen sowie technische und kompositorische Anforderungen an die Entwicklung von adaptiver Musik für Games werden ebenfalls vorgestellt.
  
Im praktischen Teil erstellen die Teilnehmenden aufbauend auf dem theoretischen Teil eigene musikalische Inhalte zur Verwendung in einem adaptiven Spiele-Szenario. Dazu können vorhandene Musikinstrumente und auch eigene Instrumente der Teilnehmenden eingesetzt werden. Auf Wunsch können auch digitale Klangerzeuger mitgebracht und verwendet werden.Notenkenntnisse werden nicht erwartet. Bitte eigenes Notebook / Tablet mitbringen!

Die Wochenenden bauen aufeinander auf, sie können nur kombiniert gebucht werden.

Hintergrund

Computer- und Videospiele – dazu gehören kleine Handyspiele, aber auch riesige Online-Multiplayerspiele – sind heute die größte Unterhaltungsindustrie der Welt. Sie haben Filme oder Musik wirtschaftlich bereits deutlich überholt und bilden weltweit einen bedeutenden Teil des Arbeitsmarktes. In Deutschland beschäftigt die Branche heute 13.000 Menschen mit einem deutlichen Trend nach oben (BIU 31.05.2016). (aktuelle Zahlen: https://www.game.de/marktdaten/beschaeftigte-in-der-deutschen-games-branche-2019/

Spiele zeichnen sich durch ihre Interaktivität und Nicht-Linearität aus. Anders als in Filmen bestimmen die Spielenden durch ihr aktives Eingreifen den Verlauf des Spiels und an welcher Stelle sie zu welchem Zeitpunkt gerne sein möchten. Dieser grundlegende Unterschied zu anderen Medienformen hat gravierende Auswirkungen auf alle Teile des Entwicklungsprozesses von Spielen, auch auf die Musik. Um ein optimales Spielerlebnis zu vermitteln, muss die Musik auf Aktionen der Spielenden reagieren, ohne dabei zu springen oder störend zu wirken. Die Musik soll „adaptiv“ sein, aber möglichst – wie wir es aus dem Kino oder dem Fernsehen gewohnt sind – ein einheitlich geschlossenes Erlebnis unterstützen. Zudem soll sie auch weiterhin Funktionen wie eine Kontrapunktierung des im Bild Gesagten oder das Hinzufügen einer weiteren Erzählebene erfüllen. Aber der oder die normalerweise Musik linear an der Zeitachse entlang entwickelnde Komponist*in weiß doch nicht, zu welchem Zeitpunkt die Spielenden an einer bestimmten Stelle ankommen. Wie geht das also? Der Workshop wird genau auf diese Fragestellungen eine Antwort geben.   

Hinweis

Anerkannt nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz (AWbG) in Nordrhein-Westfalen.
Träger

Landesmusikakademie NRW e.V.
Kooperationspartner

Robert Schumann Hochschule Düsseldorf - Institut für Musik und Medien