Aktuelles

13.12.2017
Fachtagung

Musik und Spracherwerb

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Es gibt zahlreiche Ansätze zur Verbindung von Musik und Sprachförderung, die zunehmend Relevanz entwickeln. Ob für Kinder ohne altersgemäße Sprachentwicklung, für Jugendliche, die zuhause kein oder nur wenig Deutsch sprechen, oder für Erwachsene, die als Geflüchtete oder Zugewanderte mit unterschiedlichem Bildungshintergrund nach Deutschland gekommen sind – musikalische und insbesondere sängerische Ansätze unterstützen hier neue Wege auf dem wichtigen Feld des Spracherwerbs.
In der Tagung geht es um einen Überblick über unterschiedliche Methoden und Konzepte, die sich dem fördernden Zusammenspiel von Musik und Sprache widmen. In Vorträgen, praktischen Workshops und Gesprächen werden Sprachförder-Konzepte aus Sicht des schulischen Musikunterrichts, aus Erfahrungen mit Flüchtlingsprojekten, in Kombination mit Musik und Bewegung sowie mit musiktherapeutischem Hintergrund vorgestellt. Für die Teilnehmenden besteht die Möglichkeit, zwei der insgesamt sechs parallel stattfindenden Workshops zu besuchen. Die Tagung findet in Kooperation mit dem Landesverband der Musikschulen in NRW statt und wird durch eine Sonderförderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht.

Workshops

Prof. Dr. Magnus Gaul, Universität Regensburg: „SPRING“ – (SPRache lernen durch sINGen, Bewegung und Tanz)
Prof. Dr. Dorothee Barth, Universität Osnabrück: Klassensongs und Lieder zur deutschen Geschichte
Isa Schreml und Manfred Grunenberg, Musikschule Bochum: „Musikalische Lernbegleitung“ für Ankommende
Ursula Kerkmann und Beate Glombek, Carl-Stamitz-Musikschule Köln-Porz: Lieder zum Ankommen – Singen mit geflüchteten Kindern
Alexander Riedmüller, Rhythmiker, Berlin: Rhythmik und Sprachförderung für Deutsch als Zweitsprache
Oliver Schöndube, Musiktherapeut, Osnabrück und Prof. em. Dr. Rosemarie Tüpker, Universität Münster: Konzept „Durch Musik zur Sprache“

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