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05.12.2017
„West-östliche Begegnungen“ im Konzert am 14.12.2017

Konzertsaal im Musikzentrum, 14.12.2017, 19:30 Uhr
Unter dem Motto „West-östliche Begegnungen“ laden wir am Donnerstag, 14. Dezember alle Musikfreunde zu einem Konzert mit Musikerinnen und Musikern aus vielen Kulturen ein. Beginn ist um 19:30 Uhr im Konzertsaal, der Eintritt ist frei.

Im Rahmen des Brückenklang-Projekts „From East to West“ sind seit Anfang 2017 professionelle und Amateur-Musiker aus Syrien und Hagen, darunter die diesjährigen Creole-Preisträger Martin Verborg und Ludger Schmidt, sowie Musiker des Kammerorchesters Hagen unter Leitung von Maren Lueg zusammengekommen. Sie hat klassische arabische Stücke neu arrangiert und eigene Partituren zwischen Orient und Okzident komponiert. Die Titel sind inspiriert aus der arabischen Volks- und Kunstmusik, enthalten aber auch Elemente der westlichen Kompositionslehre. Während der Proben wurden diese Stücke gemeinsam perfektioniert. Neben dem „East to West Ensemble“ tritt Amer Shanati (Amsterdam) an der arabischen Laute Oud auf. Mohannad Abou Hassoun (Syrien), Violine, Anke Ames (Dortmund), Viola und Rainer Königs (Krefeld), Drums führen eine „Kom-provisation“ auf, das heißt, der Rahmen ist abgesprochen und der Rest spontan, einmalig und situativ.  

Das Konzert findet anlässlich der „Expertentagung zu Künsten und sozialer Inklusion“ statt, die die Akademie NRW am 14. und 15. Dezember veranstaltet. Dort werden Fragen erörtert, die sich ergeben, nachdem die Grundversorgung der angekommenen Geflüchteten gesichert ist: Wie können künstlerisch-kulturelle bzw. musikalische Projekte langfristig und nachhaltig Integration fördern? Wie können diese Projekte die Angekommenen bei der gesellschaftlichen Teilhabe auf Augenhöhe unterstützen? Und wie kann sich die europaweite Flüchtlingshilfe-Bewegung vernetzen und ihre gemeinsamen Stärken bündeln? Im Fokus stehen Austausch, voneinander Lernen aus Projekterfahrungen in verschiedenen Künsten und kurze Praxisworkshops mit Mitwirkenden, die in Panels, Workshops oder Gesprächsrunden ihre Konzepte vorstellen und Einblick in die praktische Arbeit geben.