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26.10.2017
Ein deutsches Requiem mit dem LJO NRW am 29.10.2017 in St. Agatha, Gronau-Epe

Eine der berühmtesten Kompositionen der Musikgeschichte für Chor, Soli und Orchester erklingt am Sonntag, 29. Oktober um 17:00 Uhr in der Kirche St. Agatha (Kirchplatz 3 in Gronau-Epe): „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms. Das Landesjugendorchester NRW und der Jugendchor am Kölner Dom führen das groß angelegte Werk unter der Leitung von Prof. Hubert Buchberger im Rahmen einer öffentlichen Generalprobe auf. Sie trägt den Charakter eines Konzerts, der Eintritt ist jedoch frei.

Die Generalprobe in St. Agatha beschließt die Herbstarbeitsphase des Landesjugendorchesters NRW vom 21. bis 29. Oktober 2017 in der Landesmusikakademie. Die 80 ausgewählten, besonders leistungsfähigen Nachwuchsmusiker aus ganz NRW im Alter von 14 bis 20 Jahren studieren gemeinsam mit dem Jugendchor am Kölner Dom – ebenfalls 80 Jugendliche unter 20 Jahren – das Brahms-Requiem als Vorbereitung auf Konzerte in Mönchengladbach und am Kölner Dom ein. Mit der Sopranistin Kateryna Kasper aus Frankfurt und dem Münchner Bariton Michael Nagy konnten namhafte Persönlichkeiten als Solisten für dieses besondere Projekt gewonnen werden. Die Künstlerische Leitung hat der langjährige Chefdirigent des Landesjugendorchesters NRW, Prof. Hubert Buchberger von der Frankfurter Musikhochschule, inne.

„Ein deutsches Requiem“, das Opus 45 von Johannes Brahms (1833 – 1897), entstand in den Jahren 1865 bis 1868 und wurde in der heutigen Form 1869 im Leipziger Gewandhaus aufgeführt. Es ist eines seiner bekanntesten Werke und verhalf dem noch jungen Brahms zu großer Bekanntheit. Das Deutsche Requiem besteht aus sieben Sätzen mit von Brahms zusammengestellten Texten aus dem Alten und Neuen Testament. Sein Titel verweist auf die Tatsache, dass hier nicht lateinische, wie in Requiem-Kompositionen üblich, sondern deutsche Texte vertont wurden.

Veranstalter des Konzerts ist der Verein zur Förderung von Landesjugendensembles NRW e.V. Das Landesjugendorchester NRW wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW gefördert; die Aufführung in St. Agatha ermöglichen die Hilde- und Bodo-Crone-Stiftung sowie der Rotary Club Gronau-Euregio.