Dozentenliste

Tobias Backhaus
Drums
Tobias Backhaus, geboren 1984 in Darmstadt, gehört ohne Zweifel zu den meistbeschäftigten Jazzmusikern seiner Generation in Deutschland. Er nahm Unterricht bei Größen wie John Riley, Joey Baron, Keith Copeland und schloss 2010 sein Schlagzeugstudium bei Prof. John Hollenbeck am Jazz Institut Berlin ab. Bereits während des Studiums machte er weit über die Grenzen der Bundeshauptstadt hinaus als vielseitiger musikalischer Begleiter auf sich aufmerksam und ist heute aus der zeitgenössischen deutschen Jazz-Szene nicht mehr wegzudenken. Regelmäßig arbeitet er mit Künstlern wie Till Brönner, Kurt Rosenwinkel, Jiggs Whigham, Peter Weniger, Pablo Held, Torsten Goods, Torsten de Winkel, Rick Margitza, den New York Voices, der NDR Big Band und vielen mehr.

Sabrina Bagus
Biografie
Sabrina Bagus lebt in Berlin und hat langjährige Erfahrung in der Musikbranche. 
Sie absolvierte den Bachelor in Musik und Anglistik an der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg und den Master in Kultur- und Medienmanagement an der KMM in Hamburg. In ihrer Selbstständigkeit als Kulturmanagerin unterstützt sie seit 2010 die Landesmusikakademie NRW bei der Betreuung verschiedener Projekte. Des Weiteren arbeitete Sie für den Landesmusikrat NRW, das Berlin Jazz Orchestra und war bis 2016 bei der ProSiebenSat.1 Media SE für MyVideo Musik und Ampya angestellt. Sie verließ die Konzernwelt um im Bereich Social Business und internationale Wirtschaftsförderung tätig zu werden. Sabrina Bagus ist co-founder und CEO des Startups kukua. Mit kukua bietet sie Unternehmen praktische Unterstützung durch einen Skill-Austausch zwischen Fachexperten und Entrepreneuren in Entwicklungsländern. Sie ist Spezialistin in den Bereichen New Work, Mitarbeiterentwicklung und Diversity mit Schwerpunkt Corporate Social Responsibility durch HR-Strategien. Seit 2017 ist sie außerdem als Coach für verschiedene Berufsbildungswerke tätig.

Prof. Dr. Dorothee Barth
- Dozentin -

Dorothee Barth ist Professorin für Musikpädagogik/-didaktik an der Universität Osnabrück. Sie studierte in Köln und Berlin Musik, Latein, Erziehungswissenschaften und Philosophie sowie Diplom-Musikerziehung und war zehn Jahre lang Lehrerin für Musik und Latein an einem „multikulturellen“ Gymnasium in Hamburg-Altona. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. die Möglichkeiten einer interkulturell orientierten Musikpädagogik, konzeptionelle Grundlagen des Musikunterrichts und Kooperationsmöglichkeiten zwischen schulischer und außerschulischer Musikpädagogik (kultureller Bildung) sowie die Professionalisierung von Musiklehrkräften. Als Vizepräsidentin des Bundesverbandes Musikunterricht engagiert sie sich vor allem in der Fortbildung, der Bildungspolitik und der Weiterentwicklung von Inhalten und Zielen des Musikunterrichtes.



Lioba Bärthlein
Lioba Bärthlein studierte an der Musikhochschule Köln Klavier und Schulmusik bei Nina Tichman und Klaus Oldemeyer. Sie nahm an Meisterkursen mit Andras Schiff und Malcolm Bilson teil und legte ihre Reifeprüfung mit sehr gutem Erfolg ab.
Seit vielen Jahren leitet sie in Bonn eine eigene Klavierschule und betreut edukative Musik-Projekte der Kölner Philharmonie. Lioba Bärthlein konzertiert regelmäßig in verschiedenen Kammermusik-ensembles, u.a. mit dem Cellisten Klaus-Dieter Brandt.



Torsten Bartnitzky
- Schulpraktische Lehrerausbildung Musik Grundschule -
TORSTEN BARTNITZKY war von 2002 bis 2015 Grundschullehrer mit dem Schwerpunkt Musik an einer Essener Grundschule. Er war Fachleiter für Musik am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung in Essen und bildete an verschiedenen Seminaren aus. An der Folkwang Universität der Künste hatte bis 2015 er einen Lehrauftrag im Fach Musikpädagogik. Seit 2015 ist Torsten Bartnitzky Leiter des Seminars für die Grundschule am ZfsL Solingen.

 
Wolfgang Basler

Mariam Batsashvili
- Pianistin/Dozentin -

Die 24-jährige Pianistin Mariam Batsashvili zählt zu den großen musikalischen Hoffnungsträgern am Klavier. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie, als sie 2014 den 10. Franz Liszt Klavierwettbewerb in Utrecht gewann. Das holländische NRC Handelsblad resümierte: „Die Gewinnerin Batsashvili verwandelt jede Phrase in etwas Besonderes“, während die internationalen Juroren sie eine „vollendete Künstlerin“ mit einem „fantastischen Anschlag“ nannten, voll von „aufrichtigen Emotionen“.  Erste Orchestererfahrung auf Spitzenniveau konnte die junge Pianistin unter anderem mit dem niederländischen Radio Filharmonisch Orkest unter James Gaffigan im Concertgebouw Amsterdam (Liszt Klavierkonzert Nr. 1), dem Rotterdam Philharmonisch Orkest unter Rafael Payare (Tschaikowsky Klavierkonzert Nr. 1) und den Brüsseler Philharmonikern (Saint-Saëns Klavierkonzert Nr. 2) sammeln. In rund 30 Ländern gab sie bereits Soloabende, darunter China, Südkorea, Indonesien, Brasilien, die USA, Südafrika, Frankreich, Spanien, Norwegen, die baltischen Staaten sowie Benelux und Deutschland. Sie war zu Gast bei zahlreichen Festivals wie dem Beethovenfest Bonn, dem Pianofortissimo Festival Bologna und dem Delft Kammermusikfestival.

Gerade wurde bekanntgegeben, dass Mariam Batsashvili ab sofort ein BBC New Generation Artist ist und während ihrer Zeit in diesem überaus renommierten Förderprogramm bei den großen Festivals und in den bekannten Konzertsälen Großbritanniens präsent sein wird. In der Saison 2016/17 konzertierte sie als „Rising Star“ der European Concert Hall Organisation (ECHO) in den bedeutendsten Sälen Europas, so in den Philharmonien von Paris, Köln und Luxemburg, dem Wiener Musikverein, dem Palais des Beaux-Arts Brüssel, dem Müpa Budapest, dem L’Auditori Barcelona, der Stockholm Concert Hall, dem Southbank Centre in London, dem Konzerthaus Dortmund, der Hamburger Elbphilharmonie und erneut im Concertgebouw Amsterdam. Darüber hinaus begeisterte sie an der Londoner Wigmore Hall und debütierte beim Mailänder Festival „Piano City“. Mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen unter Norichika Iimori interpretierte sie Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 im Münchener Herkulessaal, mit dem Orchestre Dijon Bourgogne unter Gábor Takács-Nagy Clara Schumanns einziges Klavierkonzert.

Auch Mariam Batsashvilis Saison 2017/18 ist gespickt mit spannenden Debüts. Neben den Philharmonien von St. Petersburg und Berlin stehen die Tonhalle Zürich und erneut die Londoner Wigmore Hall auf ihrer Agenda. Im September gibt sie ihr Debüt beim Festival „Piano aux Jacobins“ in Toulouse. Mit dem MDR Sinfonieorchester, dem Orchestre National de Belgique und dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn wird sie Mozarts Klavierkonzert Nr. 23 KV 488 zur Aufführung bringen. Rezitaltourneen führen sie unter anderem nach Mexiko und in die USA, und beim Rheingau Musik Festival 2018 wird sie erstmals mit Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen zu erleben sein.

Mariam Batsashvili, geboren 1993 in Tiflis/Georgien, studierte zunächst an der Evgeni Mikeladze Musikschule ihrer Heimstadt, bevor sie an die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar zu Grigory Gruzman wechselte. 2011 gewann sie den Franz Liszt Wettbewerb für junge Pianisten in Weimar; den renommierten Arturo Benedetti Michelangeli Preis erhielt sie 2015. Mariam Batsashvili ist Carl-Heinz Illies-Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und wird seit 2013 mit Konzertauftritten und über das Patenschaftsprogramm mit einem Stipendium gefördert. Seit  2017 ist sie offizielle Yamaha-Künstlerin.