Dozentenliste

Helge Borgarts
- Komponist und Musikproduzent -
Helge Borgarts startete seine Laufbahn bei Blue Blue Software, dem Entwickler so erfolgreicher Spiele wie „Die Siedler“, „Battle Isle“ oder „Extreme Assault“. Als Geschäftsführer der sysis interactive simulations Germany baute er eines der ersten deutschen Unternehmen auf das Onlinespiel entwickelte. Von 2006 bis 2013 war er CEO der phenomedia publishing gmbh, einem von Deutschlands etabliertesten Entwicklern und Publishern von Computer- und Videospielen, bekannt geworden durch die Marke „Moorhuhn“. In dieser Zeit leitete er als Produzent und Komponist die Entwicklung von über 25 Videospielen für alle relevanten Spiele-Plattformen. Seit 2013 arbeitet er als freiberuflicher Komponist, Produzent und Dozent. Seit 2011 ist Helge als Programmleiter für den Bereich Games Musik des renommierten Film- und Medienmusik Festivals Soundtrack_Cologne verantwortlich. 
Er war Sprecher auf Veranstaltungen wie dem Transatlantyk 2013 - Poznan International Film and Music Festival oder dem Austrian Film Music Day in Wien, ist regelmäßiger Gastdozent an verschiedenen deutschen Hochschulen und produziert Videogames Musik Konzerte, wie z.B. mit dem Young Classic Sound Orchestra in Karlsruhe oder dem WDR Rundfunkorchester in Köln. 
In den 15 Jahren seiner Tätigkeit in der Medienindustrie war Helge an zahlreichen Projekten als Komponist und Produzent beteiligt. Er schrieb Musiken für diverse Independent Film-Produktionen u.a. für den Silver Screen Award Gewinner Revanth Korukonda und den Soundtrack zu dem Spiel „Jade Rousseau – Die geheimen Evangelien“, der mit der Staatskapelle Halle eingespielt wurde. 
2012/2013 produzierte und komponierte er Musik zu dem Spiel „Moorhuhn – Tiger & Chicken“, das 2013 den Deutschen Entwicklerpreis als bestes Mobile Core Spiel gewann. 2016 steuerte er gemeinsam mit seinem Partner Andreas Kolinski den Soundtrack zu einem neuen Teil der erfolgreichen Spieleserie „Moorhuhn schlägt zurück“ bei. Er schrieb Musik für zahlreiche Trailer wie zum Onlinespiel „Gamma Protocol“ des amerikanischen Entwicklers und Publishers Stratotainment, sowie gemeinsam mit Andreas Kolinski für Projekte von internationalen Entwicklern wie Crytek oder Higgs Games. 
 Zuletzt schrieben und produzierten Borgarts & Kolinski die Musik für europaweit beachtete und ausgezeichnete Projekte des Deutschen Kinderschmerzzentrums, das sich mit Schmerz bei Kindern auseinandersetzt und standen für zwei Konzerte mit den Komponisten Jeff Rona, Peter Gregson und David Julyan auf der Bühne. Helge Borgarts arbeitet in Mülheim an der Ruhr und in Düsseldorf. 


Eduard Börge
Studium Lehramt Spanisch, Deutsch, Musik an der WWU Münster[SEMIKOLON] Zusatzausbildungen: Musikalische Früherziehung nach Zoltan Kodaly, Theaterpädagogik und Salsa[SEMIKOLON]
Märchen- und Schamanismusstudien[SEMIKOLON] Auftrittsreihen als Pianist und Kabarettist[SEMIKOLON] ethnomusikalische Reisen nach Guatemala und Peru[SEMIKOLON] mit Ilmara Miranda Müller verantwortlich für die Mobile Musikwerkstatt Münsterland (Trägerschaft: Westfälische AG Musik).

Dr. Anja Bossen
- Musikpädagogin -
Anja Bossen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Musikpädagogik und Musikdidaktik der Universität Potsdam. 2009 promovierte sie mit einer Forschungsarbeit zur rhythmisch-musikalischen Unterstützung des Schriftspracherwerbs in multilingualen Lerngruppen. Von 2010–2013 leitete sie das Modellprojekt „Sprachförderung mit Musik und Bewegung“ im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. Sie ist darüber hinaus in der Lehrerbildung tätig und hat zahlreiche Publikationen zum Thema „Sprachförderung und Sprachbildung mit Musik“ veröffentlicht.



 
Tara Bouman

Alpay Bozkurt
- Baglama -
Geboren 1975 in Konya/Türkei. Nach dem Abitur Studium der Wirtschaftswissenschaft an der Anadolu-Universität in Eskisehir/Türkei. Musik spielte schon immer eine besondere Rolle in seinem Leben. 1995 bis 2001 spielte er mit verschiedenen Gruppen in Ankara.
1999 bis 2002 war er sowohl als Schulleiter als auch als Baglamalehrer an der Musikschule 'Huner € in Ankara tätig, die vom Erziehungsministerium gefördert wurde. Während dieser Zeit Kontakt zu vielen bekannten Musikern der Szene, wie Erdal Erzincan, Musa Eroglu, Erkan Ogur usw.
Fortsetzung der musikalischen Tätigkeit in Deutschland und Gründung der Orient-Musikschule e.V. 2007 in Bochum. Seit 2010 ist er tätig als JeKi-Baglamalehrer an der Musikschule Herten und Recklinghausen.

Prof. Klaus Bräker
Klaus Jürgen Bräker studierte an der Robert-Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf, bei Prof. Edmund Buschinger (Künstlerische Abschlussprüfung, Diplom mit Auszeichnung), sowie an der Musikhochschule Karlsruhe, bei Prof. Reinhold Friedrich (Künstlerische Abschlussprüfung, Konzertexamen). Von 1989 bis 2014 war er als 1. Solo-Trompeter im Orchester des Nationaltheater Mannheim tätig, das ein sehr umfangreiches Opern und Konzertrepertoire pflegt. In diese Zeit fallen auch zahlreiche Engagements in gleicher Position in die Orchester des SWR Baden-Baden/Freiburg und Stuttgart, des HR-Sinfonieorchesters, der deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken, sowie der Opernorchester von Stuttgart, Karlsruhe , Frankfurt, Köln, München, Düsseldorf, Wiesbaden u.a. Ebenfalls wurde Klaus Bräker in das Mahler Chamber Orchestra sowie das Luzern Festival Orchester berufen. Dirigenten waren u.a. Jun Märkl, Adam Fischer, Zubin Mehta, Daniel Harding, Claudio Abbado, Daniele Gatti, Bertrand de Billy, Michael Gielen, Kristian Järvi, Reinhard Goebel, Rudolph Barschai, Peter Eötvös, Fabio Luisi, Marcello Viotti, David Schalon, Dan Ettinger, Heinz Holliger, Vladimir Jurowski und weitere. 1990 gründete er das Blechbläser Quintett „Mannheim Brass“. Diese Formation gewinnt Preise bei internationalen Wettbewerben in Passau, Moers und Narbonne, es entstehen unter Anderem etliche Auftragskompositionen, wie z.B. das Konzert für Blechbläserquintett und Orchester von Gija Kantscheli, sowie bislang vier CD Einspielungen. Von 2001 bis 2013 ist er als Lehrbeauftragter für Trompete an der Musikhochschule Karlsruhe tätig. Seit 2013 ist er als Professor an die Hochschule für Musik Detmold berufen.  

Gisbert Brandt
Gisbert Brandtstudierte an der Kölner Pädagogischen Hochschule Mathematik und Musikpädagogik. Sein besonderes Interesse galt den verschiedenen Solmisationsmethoden. Nach dem Studium erlernte er in den Niederlanden die Ward-Methode. Von der Qualität und Einmaligkeit dieser Methode überzeugt, organisiert und veranstaltet er seit 1985 Ward-Kurse in Deutschland.
Zuerst mit seinen niederländischen Lehrern als Dozenten, nach einigen Jahren Unterrichtserfahrung führte er die Kurse selbst durch. Seit 1985 ist er in der Ausbildung des Chornachwuchses an der Kölner Dommusik tätig. Seit 1986 arbeitet er als Musiklehrer an der neugegründeten Kölner Domsingschule. 1992 gründete er das Ward-Zentrum Köln e.V. Er war tätig als Gastdozent an den Universitäten Köln, Augsburg und der Catholic University of America, Washington D.C., der Musikhochschule Essen (Folkwang Hochschule), der Kirchenmusikschule Aachen (St.-Gregorius-Haus), der Kirchenmusikreferate der Bistümer Köln, Bamberg, Speyer, Freiburg, Trier und Stockholm und der Landesmusikakademie Berlin. Seit vielen Jahren gibt er Kurse an der Landesmusikakademie NRW in Heek und an der Offenen Jazz Haus Schule Köln. Seit 2011 hat er einen Lehrauftrag für Solmisation im Rahmen des Masterstudiengangs Singen mit Kindern und Jugendlichen an der Folkwang Universität der Künste in Essen.