Dozentenliste

 
Alexa Rodenhaeuser

Gudula Rosa
- Blockflöte -
Gudula Rosa ist neben ihrer regen Konzerttätigkeit in den Bereichen Alte Musik und Neue Musik eine leidenschaftliche und erfolgreiche Pädagogin. Aus ihrer Klasse gehen seit 1999 regelmäßig erste Bundespreisträger beim Wettbewerb Jugend musiziert hervor. Seit 15 Jahren leitet sie das Junge Westfälische Barockensemble, ein Jugendbarockensemble in wechselnden Besetzungen, das mit fünf ersten Bundespreisen bei Jugend musiziert, Preisen der Melante-Stiftung, der Manfred Vetter-Stiftung für Kunst und Kultur sowie der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet worden ist. 
Gudula Rosa studierte Blockflöte u.a. bei Winfried Michel in Münster und Kassel sowie als Stipendiatin bei Walter van Hauwe am Sweelinck Konservatorium in Amsterdam und schloss ihre künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung ab. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen (u.a. gewann sie 1996 den Blockflötenwettbewerb der E.R.T.A.) und nahm mehrere von der Presse hoch gelobte CDs auf. In ihrem weiten Tätigkeitsfeld gab sie zahlreiche Kurse, war in mehreren Wettbewerben Jurymitglied und veröffentlichte Beiträge in Fachzeitschriften. 
Sie wirkte bei mehreren Barockopern mit: 2009 in Münster in Händels Oper Rinaldo (Solopart) unter Leitung von Michael Schneider, 2012 in Osnabrück in Telemanns Sieg der Schönheit, 2015 in Telemanns Germanicus und 2016 in Dortmund erneut in Rinaldo (M. Kobayashi). 1998-2004 lehrte sie an der Folkwang-Hochschule für Musik, Theater und Tanz in Essen. Heute lehrt Gudula Rosa an der Musikhochschule Münster und an der Westfälischen Schule für Musik der Stadt Münster, wo sie am Aufbau der institutsübergreifenden Jugendakademie für musikalisch Hochbegabte maßgeblich beteiligt war und deren Projektleiterin sie ist.  


 
Thomas Rosteck
Informationen
Thomas Rosteck, Studium der Publizistik, Geschichte und Politologie an der Ruhr Uni Bochum, freiberuflicher Tätigkeit für Hörfunk und Fernsehen. Als Autor verantwortlich für über 4.500 Beiträge, Berichte, Reportagen und Features hauptsächlich für WDR, NDR und Deutschlandfunk. 1990 mit einem Kollegen Gründung einer eigenen TV-Produktion, seitdem zahllose Produktionen für ARD und ZDF, hauptsächlich WDR und NDR. Autor und Regisseur das WDR Reisemagazin „Wunderschön“ am Sonntagabend. Und dabei: Immer wieder Chöre, Chöre, Chöre.

Tobias Rotsch
- Keyboards & Musicproduction -
TOBIAS ROTSCH ist Diplom-Musikpädagoge, Musikproduzent und Arrangeur. Seit 2007 ist er Lehrbeauftragter für „Musik und moderne Medien“ an der Musikhochschule Münster und seit 2014 am Institut für Musikpädagogik in der Westfälischen Wilhelms Universität Münster, wo er das Seminar „Kreative Klassenprojekte mit Medien“ entwickelt hat. Im Popstudiengang in Münster ist er zudem für die Fächer Songwriting und Geschichte der Popularmusik zuständig. Er ist Botschafter der Stiftung für Innovative Musikerziehung StIMED und als freier Dozent u. a. für die Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen, am Institut für Popularmusik Duisburg und für das Netzwerk create music tätig. Er unterrichtet und coacht Kinder, Jugendliche und pädagogische Fachkräfte in Projektarbeit an Schulen und in sozialpädagogischen Projekten. 

Claudia Rübben-Laux
- Gesang, Chorleitung -
Studium an der Musikhochschule Köln (Gesang, Gesangspädagogik) und an der Universität zu Köln (Musikwissenschaft, Pädagogik, Romanistik); Gesangspädagogin, Sopranistin, Stimmbildnerin und Dirigentin; Landeschorleiterin des Chorverbandes NRW; Musikdirektorin (des Fachverbandes deutscher Berufschorleiter); regelmäßige Tätigkeit als Jurorin und Dozentin

Prof. Céline Rudolph
Biografie
Celine Rudolph Céline Rudolph, Professorin für Jazzgesang in Dresden, ist eine Meisterin der Stimmungen: Sie versteht es, mit der Poesie des Augenblicks zu spielen und mit Klängen umzugehen wie ein Maler mit Farben. Dabei singt sie in verschiedenen (auch erfundenen) Sprachen und improvisiert auch über Grooves und Gefühle. "Diese Stimme scheint ganz und gar körperlos existieren zu können. Sie schwebt über den Holzfarben und -klängen, und manchmal lässt sie sich darauf nieder. Dann ähnelt sie einem kostbaren Service auf dem zum Liebesmahl gedeckten Tisch." Und Actualité Culturelle aus Madagaskar weiß: "Céline Rudolph singt, wie wenn man liebt oder traurig ist. Bei vollkommener Genauigkeit haucht sie allem den Atem der Leidenschaft, des Humors, des Lebens ein." 

Angeregt von Gilberto Gils Album "Oslodum", wandte sich Céline Rudolph vor einigen Jahren an den legendären Rodolfo Stroeter, der nicht nur Gilberto Gil, Joyce, Caetano Veloso, Nana Vasconcelos oder Milton Nascimento produziert hat, sondern auch für Improvisation und Jazz ein waches Ohr besitzt. Stroeter gefielen Célines Sound und Energie auf Anhieb, und sie begannen zusammen an einem brasilianisch inspirierten Album zu arbeiten, das einfach "simple and beautiful" sein sollte. Das Ergebnis ist das in Sao Paulo aufgenommene und 2007 erschienene Album "Brazaventure". Trompetenstar Till Brönner nannte es „ein sensationell schönes Album, poetisch und voller satter Grooves. Herausragend produziert! Céline Rudolphs Stimme hat die Kraft zu verzaubern und zu verführen. 
Vorsicht: Macht süchtig!“ 

Seit dem Erscheinen von „Brazaventure“ ist Céline u. a. mit Pau Brasil in Sao Paulo aufgetreten und hat ihr Projekt „Lisboa-Maputo-Berlin“ vorgestellt – mit Konzerten in Portugal, Mozambique und Deutschland. 
„In meiner Musik stecken verschiedene Kulturen“, sagt Céline, „französisches Chanson, amerikanischer und europäischer Jazz, brasilianische Musik, west- und südafrikanische Musik, Kammermusik und Pop.“ 

Diesen universalen Stil unterstreicht auch das neue Album „Metamorflores“ – ein Kunstwort aus „metamorphosis“, „amor“ und „flores“. Neben fünf eigenen Liedern präsentiert Céline hier auch Melodien bekannter brasilianischer Künstler (Gilberto Gil, Baden Powell, Lenine) sowie zwei Beatles-Songs – und sie lässt sie alle nach ihren sanften Rhythmen und Klängen tanzen. Céline sagt: „Metamorflores steht für die Leichtigkeit des Lebens“ – und offenbar auch für die Leichtigkeit in Célines Musik. Ihre Songs schweben schwerelos zwischen den Kontinenten – und haben mit Toninho Ferraguttis wundervollem Akkordeon und Nana Vasconcelos’ Perkussionskunst auch einiges an instrumentalen Freuden zu bieten. „You are really fun!“ Dem Urteil von Bobby McFerrin schließt man sich gerne an.
Quelle: https://www.jpc.de/jpcng/jazz/detail/-/art/Celine-Rudolph-geb-1969-Metamorflores/hnum/9786774

Siehe auch Celine Rudolph


 
Claudia Runde
Studium Querflöte und Elementare Musikpädagogik an der Musikhochschule Lübeck[SEMIKOLON] berufsbegleitende Ausbildung im Fach Kinderchorleitung an der Bundesmusikakademie Trossingen[SEMIKOLON] dann Lehrerin an der Musik- und Kunstschule Lübeck sowie Leiterin des Kinderchores der Städtischen Bühnen Lübeck.
2001 Wechsel an die Westfälische Schule für Musik Münster[SEMIKOLON] Fortbildungstätigkeit im Bereich 'Singen mit Kindern ' für die Landesmusikakademie NRW und die Akademie Franz-Hitze-Haus Münster. Absolventin des Aufbaustudiums 'Musikvermittlung/ Konzertpädagogik ' an der Musikhochschule Detmold, dort seit 2004 Dozentin im Bereich Konzeption und Moderation von Kinderkonzerten sowie Leiterin der hochschuleigenen Kinderkonzertreihe 'Concertino Piccolino '.
Seit 2005 gestaltet sie ihre eigene Kinderkonzertreihe fidolino in Münster, Gütersloh, Viersen und anderen Städten und bei Musikfestivals wie dem Rheingau Musikfestival oder den Brühler Schlosskonzerten. Als Konzertmoderatorin arbeitet sie mit verschiedenen Orchestern, u.a. dem Landestheater Detmold, dem Staatstheater Kassel, der Philharmonie Südwestfalen und den Hamburger Symphonikern.