Dozentenliste

 
Tom Daun

Petra de Gans
- Blockflöten -
studierte Blockflöte in den Niederlanden, wo sie auch ihr Konzertexamen ablegte.

Während und nach ihrem Studium vertiefte sie ihre Studien in Kursen und Masterclasses.

Seit 1993 hat sie einen Lehrauftrag an der Universität Siegen. Weiterhin unterrichtet sie an der „Fritz-Busch-Musikschule“ der Stadt Siegen.

Dort arbeitet sie vielfach preisgekrönt mit Ensembles und Solisten. Sie gibt international Konzerte mit dem „Pleasant Consort“ und dem „Trio Vinci“. An Rundfunkproduktionen wirkte sie für den Hessischen Rundfunk und in den Niederlanden mit.

Auf einer CD präsentiert sie frühbarocke Musik von Marco Uccellini. Nicht nur die „Alte Musik“, sondern auch die neueste gehört mit unterschiedlichen Programmen zu ihrem Repertoire. Mit „Narziss“ von Moritz Eggert brachte sie ein wichtiges Werk der neuen Blockflötenliteratur zur Uraufführung.

Christian de Witt
Studium der Musik und Naturwissenschaften in Hannover, Münster und Osnabrück, Promotion im Fach Musikpädagogik Tätig als Leiter der Folkwang Musikschule, daneben Lehrauftrag an der Folkwang Universität der Künste in Essen.
Von 1984 bis 1999 Mitarbeit im Vorstand des Landesverbandes der Musikschulen in NRW, die letzten Jahre als stellv. Vorsitzender
Vorsitzender des Landesausschusses Jugend musiziert in NRW und Mitglied im Präsidium des Landesmusikrates NRW
Künstlerisch/pädagogisch tätig u.a. als Leiter des Jugendzupforchesters NRW
In seiner Unterrichtsarbeit hat Christian de Witt sich intensiv mit der Einbeziehung von elektronischen Klangerzeugern und Computern im Unterricht und in der Unterrichtsplanung auseinandergesetzt.

 
Henner Diederich

Mirabela Dina
- Pianistin -
Die Pianistin Ana Mirabela Dina wurde 1976 in Craiova, Rumänien, geboren. Ihre außergewöhnliche Begabung zeigte sich schon sehr früh: bereits mit 10 Jahren gab sie mit dem D-Dur Klavierkonzert von Joseph Haydn ihr Konzertdebüt mit dem Staatsphilharmonischen Orchester Craiova. Es folgte eine rege Konzerttätigkeit mit den meisten rumänischen Orchestern, Solo-Recitals und Auftritte mit verschiedenen Kammermusikensembles. In diesen Jahren gewann sie Preise bei mehreren internationalen Wettbewerben. Nach der politischen Wende in ihrer Heimat spielte Ana Mirabela Dina ab 1990 auch in Grossbritanien, Italien, Frankreich, Deutschland und den USA und ging 1995 nach Köln, um in der Klasse von Prof. Karin Merle zu studieren. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie von Persönlichkeiten wie Dmitri Bashkirov, Leon Fleisher, Fou Ts’ong, Alexander Lonquich, Cristian Petrescu, Alexandre Rabinovitch und dem Alban Berg-Quartett. 1998 gab sie ihr Doppeldebüt in Berlin: mit dem Krönungskonzert KV 537 von W. A. Mozart in der Berliner Philharmonie und mit dem B-Dur Klavierkonzert von J. Brahms im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Begleitung des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. Im September 1999 gewann Ana Mirabela Dina in Buenos Aires den 1. Preis beim ersten »Concurso internacional de piano Martha Argerich«. 

Daraufhin war sie Gast in Montréal mit dem Orchestre Symphonique de Montréal unter Charles Dutoit,  spielte mit den Bamberger Symphonikern unter Carl St. Clair sowie Solo-Recitals im Herkulessaal München, im Beethoven-Haus Bonn, in der Tonhalle Zürich, fünf Konzerte in der Reihe »Meisterpianisten« in Zusammenarbeit mit dem WDR, Auftritte bei den Festivals von La Roque d’Anthéron (Frankreich), Klavier Festival Ruhr (Deutschland), Musica Vitae in Växjö (Schweden) und eine Tournee in Argentinien mit Recitals und Konzerten mit dem Orquesta Académica del Teatro Colón und dem Orquesta Sinfónica Nacional im Teatro Argentino de La Plata, General Roca, Auditório Belgrano und Teatro Colón. 

Darüber hinaus wurde Ana Mirabela Dina zu den »Martha Argerich Festivals« in Beppu (Japan), nach Buenos Aires (Argentinien) und Lugano (Schweiz) eingeladen, wo sie 2003 im Finalkonzert die Nussknackersuite von P. I. Tschaikowsky für 2 Klaviere zusammen mit Martha Argerich aufführte (auf CD bei EMI unter »Martha Argerich and Friends« erschienen). Im Februar 2007 wurde sie eingeladen, in der Pariser Salle Pleyel im Rahmen eines »Bach-Wochenendes« zu musizieren, wo sie zusammen mit Martha Argerich, Gabriela Montero, Mauricio Vallina, Gidon Kremer und der Kremerata Baltica u. a. das Konzert für 4 Klaviere und Orchester von Bach aufführte. 

Außerdem hat Ana Mirabela Dina Rundfunkaufnahmen für den Westdeutschen, den Bayerischen Rundfunk sowie für die Rundfunkanstalten in Bukarest, Paris, Buenos Aires (auch als CD erhältlich) und Lugano eingespielt. Seit mehreren Jahren widmet sie sich ebenso intensiv der Kammermusik wie pädagogischen Aufgaben: sie hält Meisterkurse in Buenos Aires, La Plata (Argentinien) und Bukarest (Rumänien) und wurde des öfteren als Jurorin bei »Jugend Musiziert« eingeladen. Seit 2007 ist sie Dozentin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.


Kemal Capraz Dinc
- Baglama -
Seit 2005 ist Kemal Dinc der einzige Dozent für Saz/Baglama an einer europäischen Musikhochschule, der World Music Academy WMDC des Konservatoriums Rotterdam CODARTS. Dort hat er mittlerweile ein vollständiges Studienprogramm für die Universität entwickelt.
Kemal Dinc verfügt über ein profundes Wissen zum Thema Langhalslauten und über einen ebenso großen Fundus an musikpädagogischen Erfahrungen speziell im Bereich Baglama. Durch sein Studium der klassischen Gitarre vereint er die Hauptinstrumente der westlichen und östlichen Musik.

Nure Dlovani
- Violine -
Nure Dlovani ist freischaffende Solo-Geigerin und arbeitet gleichzeitig im musikpädagogischen Bereich als Geigen- und Klavierlehrerin. Seit dem Wintersemester 2015/16 ist sie Dozentin an der Uni Köln für orientalische Musik. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie am Konservatorium in Erivan (Armenien) und an der Musikhochschule Frankfurt am Main. Ihr Repertoire ist vielseitig, sie spielt Klassik, orientalische Musik, Filmmusik wie auch Crossover mit verschiedenen Orchestern und Bands. Daneben arbeitet sie mit unterschiedlichen renommierten Musikern der Weltmusikszene wie Rony Barrak, Mehmet Akbas oder Nizamettin Ariç zusammen, sowohl bei Studioaufnahmen als auch auf Konzerten und Festivals in ganz Europa.