Dozentenliste

Michael Betzner-Brandt
Studium Chordirigieren (UdK Berlin, Prof. Uwe Gronostay), Schulmusik (HfM Detmold) und Philosophie (Uni Bielefeld, TU Berlin). Dozent für Chor- und Ensembleleitung an der Universität der Künste Berlin[SEMIKOLON] dort Leitung des Fabulous Fridays -JazzPopChors der UdK Berlin.
Konzertreisen nach Frankreich, USA und China [SEMIKOLON] Preisträger mit den Fabulous Fridays beim Berliner Chorwettbewerb 2009 und beim Deutschen Chorwettbewerb 2010 in Dortmund. Leitung des klassischen Kammerchors Consortium musicum Berlin, des Jazzchors BerlinVokal und des High Fossility-RockPopChor 60+ an der Musikschule Berlin-Neukölln. 2009 Veröffentlichung von drei Bänden zum Thema Singen ohne Noten[SEMIKOLON] seit einigen Jahren Workshopleitung zum Thema Improvisation und Stimme im In- und Ausland.

Eva Biallas
- frühkindliche Musikpädagogik -
Eva Biallas (Hamburg); Dozentin für Musik im Kita-Alltag; langjährige musikalische und pädagogisch-stellvertretende Leiterin sowie Konzeptentwicklerin des Musikkindergartens Hamburg; Instrumentalpädagogin; Fachkraft für psychopädagogische Kindertherapie; Autorin des Buches „Von Melodiezauberern und Rhythmustrollen“ (2016, Verlag das Netz).

Barbara Bielefeld-Rikus
- Dozentin Blockflöte -

Blockflötenstudium an der Musikhochschule Westfalen-Lippe in Dortmund bei Prof. Monika Bovenkerk, künstlerische Reifeprüfung bei Winfried Michel an der Musikakademie Kassel. Konzerttätigkeit im In- und Ausland. 15 Jahre Blockflötenquartett „Springflut(e)“.Neben Blockflöte studierte sie auch Klavier, Cembalo, Gesang, Germanistik und Musikwissenschaft. Dozentin an der Musikschule Dortmund. Dort auch im Jeki/ts- Projekt mit Instrumentalunterricht, verschiedenen Orchestern und der Organisation betraut. Langjährige Erfahrung im Bereich von Ensembleleitung und der Durchführung von großen moderierten Kinderkonzerten, in denen sie die Orchesterleitung hat. Fortbildungstätigkeit an der Landesmusikakademie NRW mit praxisnahen Ideen und Tipps für eine gelungene Strukturierung der Ensemblestunden. Lehrauftrag an der TU-Dortmund und seit 2016 Gründung und Entwicklung einer Barockakademie an der Musikschule Dortmund, gefördert durch das Land NRW.






Ida Bieler
- Violine -
Ida Bieler gewann bedeutende internationale Preise wie den »Echo Klassik Preis «, den »Cannes Classical Award « und den »Concert Artists Guild Award « in New York.
Mit dem Gewinn der Goldmedaille, dem Publikumspreis und dem Preis für Zeitgenössische Musik beim »Concorso internazionale V. Bucchi « in Rom begann ihre internationale Karriere.
Ida Bieler gibt Konzerte mit Orchestern, Kammermusik und Recitals in den Musikzentren der Welt. In vielen Kammermusikformationen arbeitete sie mit bedeutenden Künstlern zusammen. Von 1993 bis 2005 war sie Mitglied im Melos-Quartett und gründete 2001 das Xyrion-Trio mit Nina Tichman und Maria Kliegel. Ida Bieler nahm sämtliche Sonaten von Bartok, Grieg, Hindemith, Penderecki und Schumann auf. Die Solo-Sonaten und Partiten von Johann Sebastian Bach und seine Violin-/Cembalo-Sonaten führte sie als vollständige Zyklen in zahlreichen Städten Europas auf.
Ida Bieler leitet die Meisterklasse für Violine an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf und übernahm 2009 die Nachfolge von Thomas Zehetmair als Gastprofessor an der Kunstuniversität Graz. Sie gibt Meisterkurse in aller Welt und ist Initiatorin und künstlerische Leiterin von »Yehudi Menuhin Live Music Now « NRW und der »Rheinischen Streicherakademie «.

Florian Birsak
- Cembalo -
Versunkene Klänge wiederentdecken, dem Einerlei des konventionellen Konzertleben entfliehen: Florian Birsak sucht die Vielfalt der Musik für Tasteninstrumente und den Farbenreichtum des Instrumentariums einer vergangenen Epoche.
Florian Birsak spielt Clavichord, historische Kiel- und Hammerflügel. Er gehört zu den wenigen Musikern, die sich schon in ihrer Kindheit auf Alte Musik spezialisiert haben. Seine musikalische Ausbildung genoss er in Salzburg und München. Prägende Lehrer für Cembalo und Aufführungspraxis waren Lars Ulrik Mortensen, Liselotte Brändle, Kenneth Gilbert, Nikolaus Harnoncourt und Anthony Spiri. Preise bei internationalen Wettbewerben z. B. beim Flandernfestival in Brügge oder dem internationalen Mozartwettbewerb in Salzburg folgten. 2003 erhielt er zusammen mit der Cellistin Isolde Hayer den August-Everding Preis der Konzertgesellschaft München.
Er ist in der Funktion des Continuospielers gern gesehener Gast in Klangkörpern wie der Camerata Salzburg, dem Chamber Orchestra of Europe, dem Mahler Chamber Orchestra, dem L ´Orfeo Barockorchester, Armonico Tributo, dem Oman Consort, dem Balthasar Neumann Ensemble, der Camerata Bern oder dem Concentus Musicus Wien unter Dirigenten wie N. Harnoncourt, Sir R. Norrington, S. Kuyken, G. Antonini, Chr. Hogwood, I. Bolton, Th. Hengelbrock und anderen.
In letzter Zeit konzentriert sich Florian Birsak zunehmend auf solistische Aufgaben sowie eigene Kammermusikprojekte mit besonderer programmatischer Zielsetzung. Mehrmals war er als Solist mit der Camerata Salzburg zu erleben, zuletzt bei den Haydnfestspielen in Eisenstadt unter der Leitung von H. Holliger. Er gestaltete in Sammlungen alter Musikinstrumente wie z. B. des Deutschen Museums in München, der Gesellschaft der Musikfreunde Wien, des Salzburg Museums, des Ferdinandeums in Innsbruck, sowie zuletzt des Kunsthistorischen Museums in Wien zahlreiche Konzerte und Aufnahmen.
Zwei seiner jüngsten CD-Einspielungen ( 'Mozarts Notenschrank ' und die erstmalige Gesamtaufnahme des Notenbuchs von Nannerl Mozart) widmen sich der Salzburger Klaviermusik in W. A Mozarts Kindheit. Darüber hinaus ist sein Spiel durch Aufnahmen bei namhaften Labels (OehmsClassics, ORF, Hänssler, Laska Records, Winter&Winter, etc.) dokumentiert. Florian Birsak ist Professor für Cembalo am Salzburger Mozarteum.

Andrea Bischoff
- Oboe -
Studium Oboe mit Abschluss Orchesterdiplom bei Louise Pellerin in Zürich[SEMIKOLON] Konzertdiplom sowie Solistendiplom 'mit Auszeichnung € bei Heinz Holliger an der Musikhochschule in Freiburg im Breisgau.
Seit 1997 Solo-Oboistin im Luzerner Sinfonieorchester[SEMIKOLON] seit 2004 intensive Beschäftigung mit Barockoboe, u.a. mit privaten Studien bei Alfredo Bernardini.
Gründungsmitglied des Kammerorchesters 'la banda ANTIX ' und des Barockensembles 'la Gioconda '. Auftritte mit verschiedenen Kammermusik-Ensembles an den Ittinger Festtagen und dem Musikfestival Weimar (unter Heinz Holliger), am Festival Prager Frühling als Mitglied des Schweizer Nonetts[SEMIKOLON] Mitglied der Zuger Kammersolisten auf modernen und historischen Instrumenten[SEMIKOLON] Solistin, u.a. mit dem Kammerensemble St. Gallen, dem Streicherkollegium des Konservatoriums Zürich, dem Zuger Stadtorchester, dem Hochschulorchester Freiburg i.Br., dem Luzerner Stadtorchester, La banda ANTIX, Luzerner Sinfonieorchester, Zuger Sinfonietta und dem neuen Orchester Basel.

Tobias Bleek
- Musikvermittlung -
Tobias Bleek studierte Musikwissenschaft und Philosophie in Tübingen, Oxford und Berlin. Von 2003 bis 2005 war er Assistent am Musikwissenschaftlichen Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin[SEMIKOLON] 2006 wurde er dort mit einer Arbeit über György Kurtág promoviert.
Seit 2002 arbeitet Tobias Bleek im Bereich Musikvermittlung unter anderem für die Berliner Philharmoniker. 2007 übernahm er die Leitung des Education- und Förderprogramms des Klavier-Festivals Ruhr. Ein Schwerpunkt seiner derzeitigen Arbeit liegt auf der Entwicklung neuer Vermittlungsformate unter Einbezug des Internets.