Unsere Dozenten von A–Z

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Urban Agnas Urban Agnas
studierte Trompete an der Musikhochschule Ingesund in Arvika/Schweden. Er war Preisträger des ARD-Wettbewerbs in München 1986 und des Internationalen Trompeten-Wettbewerbs von Radio France in Toulon 1987. Bei den Göteborger Symphonikern sowie beim Royal Stockholm Philharmonic Orchestra war er Solotrompeter und ist als Solist außerdem mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem Symphonieorchester Norrköping, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Norwegischen Kammerorchester und den London Mozart Players aufgetreten. Urban Agnas ist Gründungsmitglied von Stockholm Chamber Brass, einem Ensemble, das sich aus den führenden Blechbläsern Skandinaviens zusammensetzt. Seit 2001 hat er eine Professur für Trompete an der Hochschule für Musik Köln inne.
 
Bernhard van Almsick Bernhard van Almsick
studierte Kirchenmusik sowie Chor- und Orchesterleitung in Münster und Enschede. Von 1987 bis 1997 war er Kantor an der Herz-Jesu-Kirche in Münster, wo er das VokalEnsemble Münster gründete. Seit 1997 zeichnet er als Bildungsreferent für die Konzeption und Durchführung der inhaltlichen Arbeit der Landesmusikakademie NRW verantwortlich. Als Seminarleiter und Dozent ist er seit Jahren in den Qualifizierungsmaßnahmen an der Akademie tätig und arbeitete außerdem als Dozent für Chorleitung und Stimmbildung an der Musikhochschule in Münster sowie an der Fachhochschule Osnabrück.
 
Helen van Almsick Helen van Almsick
studierte zunächst Schulmusik mit dem Hauptfach Violine am York College Of Pennsylvania, USA. Ihr Gesangsstudium führte sie an die Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Meisterkurse schlossen sich an. Ihre berufliche Tätigkeit begann mit einem festen Engagement am Staatstheater in Darmstadt sowie einem Lehrauftrag an der Universität Gießen. Darüber hinaus war sie als Stimmbildnerin verschiedener Chöre tätig und übernahm eine Gesangsklasse an der Hochschule für Musik in Osnabrück. Später betreute sie als Stimmbildnerin die Chöre der Musikschule Gelsenkirchen, wo sie heute das Hauptfach Gesang unterrichtet. In den Kursen der Landesmusikakademie NRW unterrichtet sie Gesang und chorische Stimmbildung sowie Stimmbildung mit Kindern und Singgruppenleitung. Vor einigen Jahren machte Helen van Almsick eine zusätzliche Ausbildung zur Supervisorin, EAS am Institut INITA in Hannover. Fortbildungen bei Fanita English und an der Akademie Remscheid schlossen sich an. Sie arbeitet nach dem Konzept der Transaktionsanalyse (TA). Ferner bedient sie sich kreativer Methoden, die Probleme und Lösungen erlebbar machen sollen.
 
Susanne Amrehn Susanne Amrehn
studierte zwischen 1989 und 1993 Lehramt für Primarstufe an der Gesamthochschule Essen-Duisburg. Nach diversen Zwischenstationen als Lehrerin und Konrektorin ist sie seit 2004 Rektorin der Steinbrinkschule in Oberhausen. Die Qualifikation für den Musikunterricht erwarb sie sich in Düsseldorf, ferner besuchte sie zahlreiche Fortbildungen vor allem zu den Themen JeKi und JeKisS. Seit einigen Jahren unterrichtet sie selbst im Tandemunterricht.
 
Torsten Bartnitzky Torsten Bartnitzky
ist seit über fünf Jahren in der Lehrerfortbildung tätig, seit vier Jahren auch als Fachbereichsleiter Musik am Studienseminar Essen. Nach seinem Lehramtsstudium für die Primarstufe wurde er Referendar am Seminar in Essen und unterrichtet seit dem Jahr 2000 an der Schmachtenbergschule. 2005 erhielt er zusätzlich einen Lehrauftrag für schulpraktisches Klavierspiel an der Musikhochschule Essen.
 
Ida Bieler Ida Bieler
die mit dem »Echo Klassik-Preis« und dem »Cannes Classical Award« ausgezeichnete Geigerin, gewann bedeutende internationale Preise. Mit dem Gewinn der Goldmedaille, dem Publikumspreis und dem Preis für Zeitgenössische Musik beim »Concorso internazionale V. Bucchi« in Rom nahm ihre internationale Karriere ihren Anfang. Ida Bieler gibt zahlreiche Konzerte mit Orchestern und Kammermusik sowie Recitals in den bedeutendsten Musikzentren der Welt. Sie ist beliebter Gast bei zahlreichen Musikfestivals. In verschiedenen Kammermusikformationen arbeitete sie mit Künstlern wie Karl Engel, Gerhard Oppitz, Mischa Maisky, Boris Pergamenschikow, Gérard Caussé und Mitgliedern des Guarneri-, Juilliard- und Emerson-Quartetts zusammen. Von 1993 bis zu seinem Abschied von der Bühne im Jahr 2004 war sie Mitglied im renommierten Melos-Quartett. 2001 gründete sie das Xyrion-Trio mit Nina Tichman, Klavier, und Maria Kliegel, Violoncello. Mit Ulrich Gröner, Violine, Matthias Buchholz, Viola, und Christoph Richter, Violoncello, rief sie 2003 das Heine-Quartett ins Leben.
 
Christine Bohnenkamp Christine Bohnenkamp
studierte Violine in Lübeck, Gesangspädagogik in Mannheim und Münster und schloss mit der künstlerischen Reifeprüfung an der Opernschule in Detmold ab. Als Sängerin ist sie solistisch tätig in den Bereichen Lied, Oper, Oratorium und Neue Musik sowie als Ensemblemitglied beim Vokalquintett Berlin. In freier Mitarbeit singt sie u.a. im RIAS Kammerchor Berlin und bei der Nederlandse Bachvereniging. Sie hat einen Lehrauftrag für Gesang an der Universität Bielefeld und ist Dozentin an der Landesmusikakademie NRW. Sie leitet einen Gospelchor in Münster und arbeitet als Stimmcoach bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik.
 
Sigmund Bothmann Sigmund Bothmann
studierte in Detmold Kirchenmusik und Orgel sowie Chorleitung bei Professor Alexander Wagner. Seinen musikalischen Grundstock legte er als Sängerknabe bei den Regensburger Domspatzen. Heute ist er Kantor an der Martin-Luther-Kirche Gütersloh und Leiter der Choralsingschule. Anfang 2005 wurde er zum Kirchenmusikdirektor ernannt. Unter seiner Leitung belegte der Bachchor Gütersloh beim Deutschen Chorwettbewerb in Regensburg den dritten Platz. Sigmund Bothmann hat einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Detmold für das Fach Kinderchorleitung. Als Dozent für Chorleitung arbeitet er seit Jahren an der Landesmusikakademie NRW.
 
Gisbert Brandt Gisbert Brandt
ist ein erfahrener Musikpädagoge sowie ein ausgewiesener Kenner und Vermittler der Ward-Methode. Er leitet das Ward-Zentrum Köln e.V.. Schwerpunkt seiner Arbeit ist die systematische musikalische Erziehung von Kindern im Grundschulalter. Als Pädagoge wirkt er an der Kölner Domsingschule und an der Musikschule des Kölner Domchores.
 
Wilko Brouwers Wilko Brouwers
studierte Chorleitung an der Musikhochschule Arnheim und an der Musikakademie Franz Liszt in Budapest. Er leitet den Monteverdi-Kammerchor Utrecht, mit dem er regelmäßig auch zeitgenössische Auftragskompositionen aufführt und mehrere Preise bei Chorwettbewerben gewann. Seit 1994 ist er Leiter des Ward-Zentrums der Niederlande. Er ist regelmäßig Dozent in Kursen und Workshops für Chorleitung, Musikpädagogik und Stimmbildung. In den letzten Jahren ist Wilko Brouwers auch als Komponist tätig und veröffentlicht musikpädagogische Abhandlungen und Lehrwerke.
 
José J. Cortijo José J. Cortijo
geboren in Barcelona, ist als Musiker und Dozent seit 1983 in Deutschland tätig. Seine stilistische Offenheit zeigt sich bei zahlreichen Auftritten, unter anderem mit Al Jarreau, Abdullah Ibrahim, Jon Lord, The Supremes, Conexión Latina und der NDR-Big-Band sowie bei TV-, Rundfunk- und Plattenaufnahmen und seiner Mitwirkung bei verschiedenen Musicals. Er leitet die Klasse für Percussion (Jazz) der Hochschule für Musik Mannheim seit zehn Jahren und ist als einziger Professor für dieses Fach in Deutschland ein gefragter Dozent bei zahlreichen Workshops und Seminaren im In- und Ausland. Weiterhin ist er Autor des Buchs Latin-Timbales für Percussionisten und Schlagzeuger und Autor der Video-Musikschule für Congas I sowie einer Workshopreihe in der Fachzeitschrift drums & percussion.
 
Frank Dettke Frank Dettke
studierte zunächst Musikwissenschaft an der Universität Dortmund, bevor er zum Studium der Instrumentalpädagogik mit dem Hauptfach Violine wechselte. Später schloss sich ein Aufbaustudium der Allgemeinen Musikerziehung an. Er unterrichtet seit zehn Jahren an der Musikschule Bochum in diesen Bereichen, seit Beginn des Programms auch JeKi im 1. Jahr und JeKi-Instrumentalgruppen.
 
Werner Ehrhardt Werner Ehrhardt
ist als Orchesterleiter beständiger Gast auf internationalen Bühnen. Werner Ehrhardt erhielt seine Ausbildung in historischer Aufführungspraxis bei Sigiswald Kuijken, Brüssel, sowie im Dirigat bei Prof. Bloemeke in Detmold. Fortwährende Neugier und ein ausgeprägtes Interesse an den unterschiedlichen Zugängen zur Musik führten ihn zu weiteren intensiven Studien bei den Pädagogen Kato Havas, Oxford, und Prof. Renate Peter, Köln. Werner Ehrhardt leitete von 1985 bis 2005 das weltweit renommierte Kammerorchester Concerto Köln, mit dem er einen charakteristischen Interpretationsstil der historischen Aufführungspraxis entwickelte und prägte. 2004 gründete er l'arte del mondo und wandte sich nun auch den traditionellen Orchestern zu. Seither gastierte er mit großem Erfolg bei zahlreichen internationalen Opern-, Sinfonie- und Kammerorchestern. Seine Diskographie umfasst über 40, mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnete CD-Aufnahmen.
 
Alfred Eickholt Alfred Eickholt
studierte an der Hochschule für Musik Köln, Abteilung Wuppertal,
wo er seit 1981 (seit 2001 als Professor) eine Gitarrenklasse leitet. Als Solist sowie in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen und seit 1988 im Duo da camera mit dem Flötisten André Sebald gestaltet er Konzerte, Rundfunk- und CD-Produktionen. Als Dozent, Referent und Autor widmet er sich schwerpunktmäßig instrumentalpädagogischen Themen. Er ist Gastdozent und Seminarleiter verschiedener Akademien und seit Jahren in die Qualifizierenden Lehrgänge für Zupfmusiker an der Landesmusikakademie NRW eingebunden.
 
Marianne Enaux Marianne Enaux
absolvierte ein Rhythmikstudium in Köln. Als Klavierpädagogin beschäftigt sie sich vor allem mit dem Schwerpunkt Improvisation. Marianne Enaux ist in der Fort- und Weiterbildung tätig, wo ihre Themenschwerpunkte vor allem »Rhythmik mit verhaltensauffälligen Kindern« und »Rhythmik und bildende Kunst« sind. Als Rhythmikdozentin arbeitet sie an Grundschulen, Gymnasien und Musikschulen sowie im Fortbildungsbereich.
 
Angelika Ertner Angelika Ertner
begann ihre gitarristische Ausbildung 1987 bei Alfred Schadeberg an der Justus-Liebig-Universität in Gießen, wo 1989 das seit vielen Jahren erfolgreich konzertierende Gitarrenensemble Trio Fiora gegründet wurde. 1992 setzte die Gitarristin ihre Studien an der Musikhochschule Köln, Abteilung Wuppertal bei Prof. Alfred Eickholt und Prof. Dieter Kreidler fort und stellte auf zahlreichen Meisterkursen bei namhaften Interpreten wie Leo Brouwer, Roberto Aussel, Alvaro Pierri und David Russel ihre künstlerischen Fähigkeiten unter Beweis. Schon während der instrumentalpädagogischen Ausbildung trat Angelika Ertner ihre Lehrtätigkeit an der städtischen Musikschule Mönchengladbach an, an der sie bis heute unterrichtet.
 
Homero Francesch Homero Francesch
Homero Francesch
leitet eine Meisterklasse für Klavier an der Zürcher Hochschule der Künste. Geboren in Montevideo (Uruguay), erhielt er 1967 ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und studierte an der Musikhochschule München bei Hugo Steurer und Ludwig Hoffmann. Homero Francesch konzertiert weltweit und spielt mit führenden Orchestern und Dirigenten. Der Künstler nahm zahlreiche Schallplatten und CDs auf und wurde mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet. 1991 spielte er alle Mozart-Sonaten in mehreren Zyklen, führte die 27 Klavierkonzerte Mozarts mit dem Orchestre de l’Opera de Nice auf und spielte sie ein. Auch das Klavierwerk von Maurice Ravel liegt auf CD vor. Die kontinuierliche Auseinandersetzung mit dem Werk Hans Werner Henzes führte 1994 zu einer Gesamtaufnahme des bisherigen Werks für Klavier solo. Neben seiner weltweiten künstlerischen Tätigkeit gibt Homero Francesch regelmäßig Meisterkurse für Klavier oder Kammermusik.
 
Bernd Fugelsang Bernd Fugelsang
studierte sein Hauptfach Oboe von 1988 bis 1994 an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Seine Studien vor allem im Nebeninstrument Englischhorn ergänzte er bei Lehrern wie Manfred Hoth, Lajos Lencses, Livio Varcol und Washington Barella. Wichtigste Stationen seines musikalischen Werdegangs seit 1992 waren die Düsseldorfer Symphoniker/Deutsche Oper am Rhein, die Klassische Philharmonie Bonn, das Rundfunkorchester und Radio-Sinfonie-Orchester des WDR Köln, das Folkwang Kammerorchester Essen und das Kurpfälzische Kammerorchester Mannheim. 1999 erhielt er für sechs Monate eine Einladung als stellvertretender Solo-Oboist zum National Kibbuzim Orchestra of Israel, Tel Aviv. 2002/2003 war er Solo-Oboist und Orchestermanager der Philharmonischen Gesellschaft Düsseldorf. Ehrenamtliche Tätigkeiten für den Bundesverband Deutscher Liebhaberorchester im Landesverband NRW ergänzen sein musikalisches Wirken. Seit 2004 ist er Oboist im Militärmusikdienst der Bundeswehr, seit 2005 im Musikkorps der Bundeswehr, dem repräsentativen Konzertblasorchester, seit Januar 2006 als Solo-Oboist.
 
Elke Gallenmüller Elke Gallenmüller
studierte von 1990 bis 1995 an den Musikhochschulen Trossingen und Freiburg mit Hauptfach Querflöte und erwarb Abschlüsse als Diplom-Musikerin und Diplom-Musiklehrerin. Während des Studiums unterrichtete sie an verschiedenen Musikschulen. Seit 1995 ist sie als Instrumentallehrerin an einem musischen Gymnasium in Bayern tätig. Sie hat zahlreiche Fort- und Weiterbildungen zum Thema Atmung, Haltung, Körperbewusstsein und Rhythmus absolviert (u.a. Funktionelle Atmungstherapie nach Dr. Parow, Eutonie nach Gerda Alexander, Dispokinesis, Eurhythmie, Bodypercussion, Musik und Bewegung). 2003 übernahm sie einen Lehrauftrag für Holzbläserdidaktik an der Hochschule für Musik in Münster. Von ihr erschienen mehrere Veröffentlichungen zum Thema Atmung und Tonbildung für Bläser. Für das „Lexikon der Flöte“ (Laaber-Verlag) verfasste sie einen Artikel über die Atemstütze. Sie ist Autorin des Buchs „Praktisch didaktisch - Was einen guten Instrumentalunterricht ausmacht“. Elke Gallenmüller konzertiert regelmäßig im süddeutschen Raum in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen. Ihren künstlerischen Schwerpunkt bilden Flötenkompositionen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
 
Dr. Thomas (Tom) van der Geld Dr. Thomas (Tom) van der Geld
wurde in Boston, Massachusetts (USA) geboren. Er studierte unter anderem am Berklee College of Music, an dem er auch einige Jahre als Lehrer unterrichtete. Er verfügt über ein außerordentlich breites musikalisches Spektrum: außer Gehörbildung unterrichtet er auch Vibrafon, Harmonielehre, Improvisation und Komposition. Neben seiner Dozententätigkeit an mehreren deutschen Hochschulen und seinen Konzerten schreibt er Bühnen- und Filmmusik. Seit 1996 ist Thomas van der Geld Professor an der Musikhochschule Heidelberg/Mannheim.
 
Volker Gerland Volker Gerland
ist seit 1990 Musikschulleiter, zunächst in Wermelskirchen, dann in Mülheim an der Ruhr und seit 1999 Musikschuleiter und Geschäftsbereichsleiter der Musikschule Dortmund. Mit dem Dortmunder Zupforchester gewann er mehrere Preise und konnte in seinen Konzerten in vielen Städten Deutschlands, Kopenhagen, Kiew und Moskau sowie bei Rundfunk- und Tonträgerproduktionen überzeugen. Von 1987-1994 war er Dirigent des Jugend-Zupforchesters NRW. Von 2001 bis 2005 Dozent für allgemeine Instrumental- und Vokaldidaktik an verschiedenen Musikhochschulen. Seit 1993 leitet Volker Gerland auch Sinfonieorchester und ist gefragter Dozent im Bereich der Zupfmusik, besonders auch in der Aus- und Fortbildung von Dirigenten im Bereich der Zupfmusik an den Landesmusikakademien in NRW, Schleswig-Holstein und Berlin. Als Vorsitzender des Landesverbands der Musikschulen in NRW setzt er sich für Kooperation Musikschulen/allgemeinbildende Schulen und Musikschulen/Musikhochschulen, für die interkulturelle Musikschularbeit ein und beschäftigt sich mit der strategischen Musikschulentwicklung.
 
Andy Haderer Andy Haderer
wurde 1964 in Baden bei Wien geboren. Nach dem klassischen Trompeten-Studium in Wien wurde er Studiomusiker und Solist in Big Bands und kleineren Formationen. 1985 bis 1988 spielte er bei der Radio-Big-Band Zürich (DRS), ab 1986 in Peter Herbolzheimers Big Band. Seit 1988 ist Andy Haderer Lead-Trompeter in der Big Band des WDR in Köln. 1999 trat er eine Professur für Jazztrompete an der Musikhochschule Köln an.
 
Rainer Hauf Rainer Hauf
erhielt seinen ersten Trompetenunterricht mit 9 Jahren bei der Jugendkapelle Gundelfingen. Mit 13 Jahren wurde er an das Leopold-Mozart-Konservatorium Augsburg als Hospitant aufgenommen. Sein Hauptstudium absolvierte er am Richard-Strauss-Konservatorium und an der Hochschule für Musik in München. Mit dem von ihm gegründeten Nördlinger Bachtrompetenensemble gibt er regelmäßig Konzerte in der Besetzung drei Trompeten, Pauken und Orgel. Seit 1991 konzertiert er in verschiedenen Besetzungen und leitet ein großes Blechbläserensemble. Tonträger mit Orgel und Trompete sowie mit mehreren Orchestern dokumentieren seinen guten Ruf als Konzertsolist. Zu seinem Repertoire gehören Bach-Kantaten und Oratorien. Er nahm teil an Meisterkursen bei Günther Beetz, German Brass, Maurice Hamers und Andreas Lackner. Seit 1998 ist er Lehrer für Blechblasinstrumente an der Heilig-Kreuz-Knabenrealschule Donauwörth und am St.-Thomas-Gymnasium Wettenhausen. Er genießt einen ausgezeichneten Ruf als Instrumentalpädagoge und Dozent bei Seminaren für Blechbläser. Zahlreiche seiner Schüler waren Preisträger bei Wettbewerben. Aushilfstätigkeiten am Augsburger Stadttheater und bei verschiedenen Orchestern in süddeutschen Raum runden seine künstlerische Tätigkeit ab.
 
Frank Haunschild Frank Haunschild
ist einer der führenden Jazzpädagogen Deutschlands und hat sich als Autor von Fachbüchern für Harmonielehre und Gitarre einen Namen gemacht. Er ist Professor für Jazzgitarre an der Hochschule für Musik Köln und international auf Workshops als Dozent für Improvisation, Ensemblespiel und Gitarre tätig. Außerdem hat er diverse CDs veröffentlicht und gibt regelmäßig Konzerte mit international bekannten Jazzmusikern.
 
Tim Heinrich Tim Heinrich
studierte in Gießen und Münster sowohl Musikwissenschaft als auch »Keyboards & Musikproduktion«. Nach erfolgreichem Abschluss arbeitet er als Dozent an der Musikschule Moers und zusätzlich auch im JeKi-Programm. Außerdem ist er Mitglied verschiedener Top40-Bands und produzierte diverse Filmmusiken und Spots, unter anderem für das ZDF und RTL.
 
Peter Herbolzheimer Peter Herbolzheimer
31.12.1935 - 27.03.2010
kam 1951 nach Deutschland, lernte Gitarre, verbrachte dann vier Jahre in den USA. Nach einem Musikstudium in Nürnberg war er Posaunist in verschiedenen Jazz-Formationen. Er spielte lange in der Band von Bert Kaempfert mit Größen des Jazz wie Jiggs Whigham und Herb Geller, die er in seine 1969 gegründete „Rhythm Combination & Brass“ holte. Mit ihr trat er häufig in Funk und Fernsehen („Bios Bahnhof“) auf. Zunächst stand seine Musik eher dem Jazzrock nahe, später dem klassischen Big-Band-Repertoire. Herbolzheimer arrangierte im Auftrag des Orchesterleiters Kurt Edelhagen die Einzugsmusik der Münchner Olympiade 1972. Von 1972 bis 1988 war er immer wieder für die Bläsersätze in Udo Lindenbergs Panikorchester zuständig und spielte auch selbst Posaune. Seit seiner Gründung im Jahr 1987 bis 2006 leitete Peter Herbolzheimer das BuJazzO mit großem Engagement. Ebenfalls bis 2006 war er 1. Vorsitzender der Union Deutscher Jazzmusiker (UDJ), die ihren Sitz in Bonn hat. Neben seiner Tätigkeit als Bigband-Leiter war er einer der wohl besten deutschen Jazz-Arrangeure. Konzertreisen führten ihn quer durch Europa sowie nach Südafrika. 1998 wurde er mit dem Frankfurter Musikpreis ausgezeichnet.
 
Constantin Hesselmann Constantin Hesselmann
studierte Komposition in Essen, Musikwissenschaft in Köln und Orchesterleitung in Maastricht (NL), wo er nach seinem Abschluss im Jahr 2009 derzeit seine Studien im Fach Musiktheorie fortsetzt. Daneben erwarb er an der Bundesakademie Trossingen die Qualifikation als Dirigent im Blasorchester sowie als internationaler Juror der CISM und besuchte verschiedene europäische Meisterkurse. Zu seinen Lehrern zählen Wolfgang Hufschmidt (D), Jan Stulen (NL), Johann Mösenbichler (A), Glenn Price (CAN) und Douglas Bostock (GB). Er leitet mehrere Orchester im Ruhrgebiet und Münsterland, darunter das Sinfonische Blasorchester der TU Dortmund, und betätigt sich als Gastdirigent bei wechselnden Ensembles, u.a. beim Landesblasorchester NRW. Darüber hinaus arbeitet er als Komponist und Arrangeur. Seine Werke werden regelmäßig im In- und Ausland aufgeführt und wurden mehrmals bei Wettbewerben prämiert. Zusätzlich ist er als Autor für Fachzeitschriften, Klavierbegleiter, Instrumental- und Theoriedozent tätig.
 
Michael Hoffmann Michael Hoffmann
studierte Musik- und Theaterwissenschaft in München, danach Gesang an der Musikhochschule Detmold. Neben seiner Tätigkeit als Gastsolist mehrerer Theater (Detmold, Koblenz, Gießen, Neuköllner Oper Berlin, Neuburger Kammeroper u.a.) übernimmt er immer wieder die szenische Leitung: er erarbeitete Hindemiths „Wir bauen eine Stadt“, Distlers „Totentanz“ (live sowie in einer Hörfunkproduktion des WDR) und Kleinkunstprogramme in Hannover, Saarbrücken, Frankfurt und Berlin. Weitere Gastspiele als Regisseur führten ihn nach Düsseldorf, Münster und Kopenhagen. 2005 inszenierte er Hans Werner Henzes Oper Pollicino an der Landesmusikakademie NRW. Seit 2007 läuft am Renaissance-Theater Berlin seine Regie-Arbeit „Du hörtest mein Gras wachsen“ über die Dichterin Mascha Kaléko. 2008 gestaltete er im Auftrag der Kirchenmusikhochschule Herford die szenische Produktion von Emilio de' Cavalieris frühbarocker „Rappresentazione di Anima e di Corpo“. Die Verknüpfung von Gesang und Bühnenpräsenz steht auch im Mittelpunkt seiner Arbeit als Dozent an der Schauspielschule Charlottenburg in Berlin.
 
Thomas Holland-Moritz Thomas Holland-Moritz
studierte Philologie, Musikwissenschaft, Musikpädagogik und Komposition in Berlin und Münster. Er ist seit 1979 Leiter der Musik- und Kunstschule Remscheid, zudem Lehrbeauftragter für Musikpädagogik an der Essener Folkwang-Hochschule und hat eine Professur an der Fachhochschule Osnabrück für das Lehrgebiet Singen mit Kindern inne. Außerdem ist er als Komponist, Chor- und Orchesterleiter tätig.
 
Bernd Hubert Bernd Hubert
praktiziert als Steuerberater und Rechtsbeistand in Grevenbroich. An der Landesmusikakademie NRW ist er als Dozent im Kurs „Schulung von Vereinsvorständen“ tätig.
 
Bernhard Hüsgen Bernhard Hüsgen
wurde 1963 in Bergheim/Erft geboren. Das Gesangsstudium bei Prof. Ingeborg Reichelt an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf, wo er neben der Opernklasse auch die Lied- und Oratorienklasse absolvierte, schloss der Preisträger verschiedener nationaler Gesangswettbewerbe „mit Auszeichnung“ und dem Konzertexamen ab. Nach dem Studium erhielt er sängerische Impulse vor allem von Prof. Anthony Baldwin, Rostock, und in neuerer Zeit auch von Alastair Thompson, Köln. Seit geraumer Zeit ist Bernhard Hüsgen auch ein gefragter Musikpädagoge. Besonders widmet er sich seiner Aufgabe als Stimmbildner in Kinder- und Jugendchören. Seit Oktober 2006 führt er die „SingPause“ an der Katholischen Grundschule Unter der Eichen in Düsseldorf-Gerresheim.
 
Friedemann Immer Friedemann Immer
gehört zu den gefragten Trompetern im internationalen Konzertle-
ben. Er hat sich in den Siebzigerjahren neben der modernen Trom-
pete auf das Spiel der Barocktrompete spezialisiert und konzertiert mit verschiedenen Orchestern in aller Welt, zum Beispiel mit dem Concentus Musicus Wien, dem Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin, La Stagione Frankfurt, der Academy of Ancient Music und Boston Baroque. Dabei arbeitete er mit vielen Dirigenten, unter anderem Nikolaus Harnoncourt, Frans Brüggen, Thomas Hengelbrock, Ton Koopman und Philippe Herreweghe, zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit entstanden weit mehr als 80 CD-Aufnahmen und zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktio-
nen. Der Trompeter leitet das von ihm gegründete Trompeten Consort Friedemann Immer, welches sich auf die Ensemblemusik für Trompeten, Pauken und Orgel spezialisiert hat. Mit den anderen Mitgliedern dieses Ensembles veröffentlichte er unter dem Namen »Edition Immer« Musik für Trompeten und andere Instrumente aus allen Epochen. Friedemann Immer ist Professor für Trompete an der Hochschule für Musik Köln und für Barocktrompete am Sweelinck- Konservatorium in Amsterdam. Regelmäßig gibt er außerdem Kurse und Workshops an verschiedenen Hochschulen in aller Welt.
 
Gundel Jannemann-Fischer Gundel Jannemann-Fischer
Gundel Jannemann-Fischer schloss im Jahr 1997 ihr Oboen-Studium mit der Diplomprüfung zur Orchestermusikerin ab. Sie spielte in der Stuttgarter Philharmonie, bis sie Solo-Englischhornistin der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz wurde. Seit 1999 ist Gundel Jannemann-Fischer im Gewandhausorchester Leipzig als Solistin tätig und tritt als Solistin und Kammermusikpartnerin in verschiedenen Ensembles auf.
 
Olga Janzen Olga Janzen
studierte an der Musikhochschule Detmold Musiktheorie bei Prof. Jürgen Ulrich und Instrumentalpädagogik mit dem Hauptfach Klavier. Seit vielen Jahren ist sie Mitglied im Team der Dozenten für Musiktheorie in den Qualifizierenden Lehrgängen an der Landesmusikakademie NRW. Neben ihren Tätigkeiten an der Musikschule Lenze in Herford, an der Städtischen Musikschule Steinheim und im Musikcollege OWL ist sie eine gefragte Klavierbegleiterin von Sängern, Instrumentalisten und Chören.
 
Christoph Jendrkowiak Christoph Jendrkowiak
studierte an der Folkwang Musikhochschule in Essen und der Hochschule für Musik Detmold. Seine Ausbildung schloss er als staatlich gepr. Musikpädagoge und Rhythmiklehrer ab. Heute ist er Referent und Dozent für Rhythmik und Musiktherapie und seit 1987 selbständiger Musiker. Christoph Jendrkowiak betreitb ein eigenes Tonstudios und einen Musikverlag (Bühnenmusik, Theater, Kompositionen) und ist Mitbegründer der Fürstenecker Rockwerkstatt. Im Landesprogramm Kultur und Schule bietet er Projekte und Workshops in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Schulformen an.
 
Christopher Jung Christopher Jung
studierte zunächst Medizin, bevor er von 1993 bis 1998 an den Musikhochschulen Berlin und Leipzig bei Prof. Helga Forner mit Auszeichnung ein Gesangsstudium absolvierte. Daran anschließend wurde er in den Meisterklassen von Dietrich Fischer-Dieskau und Aribert Reimann unterrichtet. Sein Operndebüt gab der junge Bariton in der Rolle des Papageno in Mozarts Zauberflöte am Mittelsächsischen Theater Freiberg. Seither führen ihn zahlreiche Engagements an renommierte Bühnen im In- und Ausland u.a. zum Theaterfest nach Delphi (Griechenland), mit einer "Winterreise" nach Indien, zum MDR Musiksommer, den Dresdner Musikfestspielen, dem Bachfest Leipzig, die Komische Oper Berlin, die Oper Leipzig und die Kölner Philharmonie. Im Herbst 2001 wurde er als Dozent an die Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg berufen. Er besuchte Meisterkurse bei Walter Berry, Hans Hotter und Graham Johnson. Mit Bettina Pieck und Ernst Leopold Schmid verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit.
Zahlreiche Rundfunkaufnahmen und mehrere CD's dokumentieren sein bisheriges Schaffen.

 
Armin Kaster Armin Kaster
ist freischaffender Künstler, Autor, Gestaltungs-Soziotherapeut, Kreativer Supervisor und Diplom-Sozialpädagoge. Er führt Projekte im Rahmen des Landesprogramms Kultur und Schule durch und ist hier auch als Dozent und Moderator für die Künstlerfortbildung in mehreren Kunstsparten eingebunden. Veröffentlichungen: »Masken - die Verwandlung der Wirklichkeit«, 2005; »Gestalten mit Kindern - Dokumentation Mus-E im Kindergarten«, 2007; »Im Netz gewinn ich jeden Fight« - Jugendroman, 2009; »Kunst mit dem was da ist«, Ideen für (un)geplante Kunststunden, 2009; »Stärkekarten, Glückssteine und Lebensbühnen«, 22 kunsttherapeutische Einheiten in Schule, Kindergarten und Jugendlichentherapie, 2009.
 
Reinhard Kiauka Reinhard Kiauka
begann seine instrumentale Ausbildung im Fach Klavier an der Rheinischen Musikschule bei Margit Matyas. Er ist mehrfacher Preisträger bei „Jugend musiziert“ und absolvierte ein Musikstudium in Düsseldorf in der Dirigierklasse von Prof. Wolfgang Trommer und der Klavierklasse von Udo Falkner. 1994 legte er sein Kapellmeisterexamen mit Auszeichnung ab und war seit Juli 1995 Leiter des renommierten Kammerorchesters des Stabsmusikkorps der Bundeswehr in Siegburg. Von 1998 bis 2006 leitete er das Wehrbereichsmusikkorps II in Münster. Seit Anfang 2007 ist er für das Ausbildungsmusikkorps in Düsseldorf verantwortlich. In der Landesmusikakademie leitete er zusammen mit Walter Ratzek den Lehrgang Leitung von Blasorchestern, Aufbaulehrgang B, von 2004 bis 2006.
 
Elisabeth Kiefer Elisabeth Kiefer
ist Diplom-Psychologin und Diplom-Musikpädagogin mit Hauptfach Rhythmik und Klavier. Sie studierte an der Musikhochschule Detmold, an der Dalcroze School of Music (NYC), und zusätzlich Tanz an der Martha Graham School of Contemporary Dance (NYC). Darüber hinaus unternahm sie musikwissenschaftliche Studien an der Universität Marburg. Ihr fachliches Profil erweiterte sie durch gezielte Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen Tanz, Eutonie, Gesang und Musiktherapie. Elisabeth Kiefer lehrt seit vielen Jahren an der Universität Oldenburg und anderen Institutionen den Umgang mit Text und Stimme und leitet Fortbildungen für Erzieherinnen, Pädagoginnen und Therapeutinnen. Außerdem gestaltet sie Aufführungen mit Musik, Gesang, Sprache und Tanz und bietet Rezitationsabende, beispielsweise mit dem Thema „Der heitere Ringelnatz“. Derzeit ist sie insbesondere über die Stadt Münster in einem Projekt „FrauenZeitAlter“ im Rahmen kultureller Begegnung tätig.
 
Jan-Peter Klöpfel Jan-Peter Klöpfel
ist Musiker, Arrangeur und Komponist. Er lebt in Hamburg, wo er an der Hochschule für Musik und Theater Jazztrompete studierte. Während seines Studiums war er Mitglied des Bundesjazzorchesters unter der Leitung von Peter Herbolzheimer und nahm an zahlreichen Tourneen im In- und Ausland teil. Als Gast-Musiker, aber auch als Arrangeur und Komponist arbeitet er mit der NDR Bigband und erreichte 1999 die Endrunde des renommierten NDR-Musikpreises für Bigband-Dirigieren. Er leitet das JazzHaus Orchestra Hamburg, für das er auch komponiert und arrangiert sowie die CDs „JazzHaus Orchestra“ und „Cosmopolitans“ produzierte. Neben seiner Arbeit als Trompeter in verschiedenen Bands und Theaterproduktionen arbeitet er als Studiotrompeter und als Lehrer für Trompete und Musiktheorie.
 
Anne Kohler Anne Kohler
studierte zuerst Schulmusik in Hamburg und anschließend Dirigieren und Gesang in Karlsruhe. Von 1996-2009 unterrichtete sie als Dozentin für Ensembleleitung, Gesang und Stimmbildung an der Musikhochschule Hannover. Sie besuchte diverse Meisterkurse in Chorleitung, Jazzchor und Gesang, war Mitglied in solistischen Vokalensembles ( Jazz und „Klassik“) und arbeitete als Stimmbildnerin für den Landesjugendchor Niedersachsen und den Chor „Modus Novus“ in Köln. Als Leiterin von Fortbildungen für „Singen mit Kindern“, Jazzchorleitung und Stimmbildung ist sie überregional tätig. An der Musikhochschule Hannover gründete sie den Jazzchor „Vivid Voices“, der sich durch rege Konzerttätigkeit im norddeutschen Raum auszeichnet und beim Deutschen Chorwettbewerb 2002 in der Jazzkategorie den 1. Preis erhielt.
Seit April 2009 ist sie Professorin für Chorleitung an der Hochschule für Musik Detmold.
 
Thomas Krause Thomas Krause
studierte nach dem Abitur zunächst Pädagogik mit dem Hauptfach Musik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und anschließend Klarinette bei Wolfgang Meyer an der Musikhochschule Karlsruhe sowie Flöte und Saxofon. An der Bundesakademie in Trossingen absolvierte er eine Dirigentenausbildung. Eine mehrjährige Tätigkeit im Landesblasorchester Baden-Württemberg (Solo-Klarinette, stellv. Leiter) ging späteren Berufungen zum Gastdirigenten verschiedener Blasorchester, Sinfonieorchester und Musikschulensembles voraus. An der Bundesakademie Trossingen ist er noch heute aktiv; an der Musikakademie Kürnbach des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg leitet er die C-Lehrgänge und die Mentoren-Lehrgänge. Er arbeitet als Instrumentallehrer an der Musikschule Bochum und daneben als freiberuflicher Orchesterleiter, Orchester- und Kammermusiker (Klarinette, Flöte, Saxofon) sowie als Musikpädagoge.
 
Heinz Kricke Heinz Kricke
erhielt seine erste musikalische Ausbildung in Halle an der Saale. Nach einer Dienstzeit im Stabsmusikkorps der Luftstreitkräfte in Cottbus und einem Engagement im Städtischen Orchester Halle studierte er Posaune, Schlagzeug und Dirigieren an der Nordwestdeutschen Musikakademie in Detmold. Von 1965 bis 1990 war er Bassposaunist im Philharmonischen Orchester Dortmund und gehörte mehrere Jahre dem Orchester der Bayreuther Festspiele an. Seit 1991 widmete er sich ausschließlich pädagogischen Aufgaben an der Musikschule Dortmund, der Hochschule für Musik Detmold und der Folkwang-Hochschule in Essen. Von 2004 bis 2005 leitete Heinz Kricke das Landespolizeiorchester NRW in Wuppertal.
 
Peter Kräubig Peter Kräubig
Jazzpianist und Komponist, studierte an den Musikhochschulen Köln, Dortmund und Boston (1996 Stipendiat des Berklee College of Music), arbeitete in verschiedenen Besetzungen in Deutschland, Frankreich, USA, Polen und Estland als Live-, Session-, Studio- und Theatermusiker. Peter Kräubig unterrichtet an der Westfälischen Schule für Musik und an der Musikschule Wolbeck als Lehrer für die Fächer Klavier, Gesang und Ensemble und leitet darüber hinaus gemeinsam mit der portugiesischen Sängerin Maria de Fatima Prazeres „Jazz-Vocal“-Workshops. Er ist Dozent der Kolpingbildungsstätte in Coesfeld sowie der Landesmusikakademie NRW. Außerdem ist er als Arrangeur und Chorleiter tätig und trat mit verschiedensten Programmen auf. Peter Kräubig ist Autor einer Sammlung von A-cappella-Chorarrangements mit dem Titel „All You Need“ und wirkte u.a. bei CD-Produktionen als Leiter, Arrangeur und Pianist mit.
 
Christian Köhler Christian Köhler
studierte in Mainz und Wien Posaune bei Klaus Bruschke (HR-Sinfonieorchester) sowie Prof. Rudolf Josel (Wiener Philharmoniker) und schloss 2005 als Diplom-Orchestermusiker ab. Seit 2004 studierte er zusätzlich in der Dirigierklasse von Prof. Jan Cober am Conservatorium Maastricht Dirigieren. Als Posaunist war Köhler im Orchester des Staatstheaters Darmstadt, bei den Berliner Symphonikern, beim Musical „Elisabeth“ und aktuell beim Bochumer „Starlight Express“ zu hören. 2002 erreichte er mit dem Sinfonischen Jugendblasorchester Weiterstadt den 1. Preis beim Hessischen Orchesterwettbewerb. Dem Münsterland ist er seit 2004 mit der Übernahme der Musikkapelle Südlohn eng verbunden, mit der er 2007 einen ersten Preis im Orchesterwettbewerb NRW erreichte. Seit 2010 ist er als Fortbildungsreferent der Landesmusikakademie NRW für die Kooperation mit der Stiftung »Jedem Kind ein Instrument« (JeKi) zuständig.
 
Hans-Günther Kölz Hans-Günther Kölz
erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei seinem Vater auf dem Akkordeon und bei der Pianistin Elfy Ehrhardt. Von 1976 bis 1980 folgte eine Studium am Hohner-Konservatorium in Trossingen (unter anderem Tonsatz bei Brent McCall und Jazzstilistik bei Hubert Deuringer, Orchesterleitung bei Karl Perenthaler und Fritz Dobler). Seit 1981 ist er dort Dozent für theoretische und pädagogische Fächer, seit 2002 Leiter des Studienwegs II für die Hauptfächer Jazz-Akkordeon und Arrangement. Kölz ist viel gefragter Gastdozent bei verschiedenen Bildungseinrichtungen sowie Verbänden im In- und Ausland. Als freiberuflicher Komponist, Musiklehrer und Arrangeur hat er zahlreiche Werke für Soloinstrumente beziehungsweise Orchester geschrieben, bearbeitet und arrangiert. Heute leitet er das Orchester Hohnerklang Trossingen sowie das Akkordeonorchester Hohenacker, mit denen er mehrere CDs eingespielt hat.
 
Ulrich Lau Ulrich Lau
studierte in Köln bei Prof. Detering. Sein erstes Engagement erhielt er am Staatstheater Hannover. 1967 wurde er Solokontrabassist am Württembergischen Staatsorchester Stuttgart. Seit 1967 lehrt er an der Stuttgarter Musikhochschule, seit 1980 als ordentlicher Professor. Neben seiner Lehrtätigkeit tritt er regelmäßig als Solist auf. Viele seiner Schüler sind Mitglieder renommierter Orchester und als Musikpädagogen tätig.
 
Tilo Lehmann Tilo Lehmann
Nach dem Studium an der Dresdner Musikhochschule begann 1972 seine vielversprechende Dirigentenlaufbahn. Seine Lehrer waren Rudolf Neuhaus und Kurt Masur. Während der Plattenaufnahme von Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ war er Assistent von Herbert von Karajan. 1974 wurde Lehmann jüngster Chefdirigent eines deutschen Orchesters. Eine rege Konzerttätigkeit in den Niederlanden und Dirigate in Italien, Frankreich und Polen folgten. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen sowie zwei Fernsehproduktionen sind Dokumente des Erfolgs. 1979 übernahm Lehmann eine Professur für Orchesterdirigieren an der Hochschule der Künste in Zwolle/NL und engagiert sich seitdem bei der Ausbildung junger Dirigenten. Nach der Wende war Tilo Lehmann zunächst Chefdirigent der Schweriner Philharmonie, 1995 wurde er Generalmusikdirektor des Mittelsächsischen Theaters und gastiert seitdem auch als Operndirigent in der Schweiz, in Dänemark und Österreich. 2000 übernahm er die Dirigentenklasse für das Aufbaustudium an der Messiaen Academie in den Niederlanden. Seit mehreren Jahren verbindet ihn eine erfolgreiche künstlerische Zusammenarbeit mit der Staatsphilharmonie Tschenstochau.
 
Jörg Lesch Jörg Lesch
begann im Alter von zehn Jahren mit dem Schlagzeugspiel. Nach seiner Aufnahmeprüfung beim Ausbildungsmusikkorps in Hilden trat er 1983 die Ausbildung zum Militärmusiker an. Während seines Hochschulstudiums am Robert-Schumann-Institut erhielt er Schlagzeug-Unterricht beim Solopauker des WDR Sinfonieorchesters, Georg Breier, und dem Drummer der WDR Big-Band, Sperie Karas. Nachdem er 1987 sein Examen abgelegt hatte, trat er seinen Dienst als 1. Schlagzeuger im Heeresmusikkorps 100 (seit 2001 Wehrbereichsmusikkorps II) an. Seit 2007 ist er als Lehrfeldwebel für die Ausbildung der Schlagzeuger im Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr in Hilden zuständig. Unterrichtstätigkeiten an Musikschulen, bundesweite Dozententätigkeiten für verschiedene Musikverbände und insbesondere seine Tätigkeit als Fachdozent für Schlagzeug in den qualifizierenden Lehrgängen der Landesmusikakademie NRW in Heek-Nienborg runden sein Einsatzspektrum ab.
 
Elisabeth Levkau Elisabeth Levkau
ist Gymnasiallehrerin und ausgebildete Theaterpädagogin. Die Facultas für das Unterrichtsfach „Darstellendes Spiel“ erwarb sie am Hamburger Institut für Lehrerfortbildung. Seit 1994 inszeniert sie Theaterstücke und Musicals mit Schülern aller Altersstufen in deutscher und englischer Sprache. Am „Theater an der Marschnerstraße“ in Hamburg spielte sie selbst verschiedene Rollen in Musicals und anderen Stücken. Eine solide musikalische Ausbildung erfuhr sie im Fach Klavier bei Alexej Markhotin sowie im Gesang bei Beate Frey in Hamburg und Donka Miteva in Münster. Der rege Austausch mit Künstlern aus dem Bereich Theater (Schauspieler, Choreographen, Bühnenbildner etc.) bereichert ihre Produktionen für die Schüler. Seit 2005 verlegt sie die Schülermusicals ihres Vaters Wolfgang Fricke.
 
Ilona Liß Ilona Liß
ist studierte Musikpädagogin und machte ihren Abschluss an der Chopin-Akademie in Warschau sowie in den Fächern Musikerziehung und Rhythmik an der Folkwang Universität der Künste Essen. Zurzeit arbeitet sie an der Städtischen Musikschule Gelsenkirchen in den Bereichen musikalische Grundstufe, Jugendmusiktheater und JeKi. Weitreichende pädagogische Erfahrung sammelte sie seit 1986 an verschiedenen Musikschulen des Ruhrgebietes. An der Musikhochschule Detmold hatte sie von 1998 bis 2004 einen Lehrauftrag für Rhythmik und Klavierinterpretation inne.
 
Günter Ludwig Günter Ludwig
gehört zu den profiliertesten Pianisten seiner Generation. Seine Karriere begann nach privaten Klavierstudien bei August Leopolder mit Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben, denen Einladungen in Europa, nach Amerika und Ostasien folgten. In Orchesterkonzerten spielte Ludwig mit berühmten Dirigenten. Seine Neigung zur Kammermusik führte zu Begegnungen mit großen Interpreten wie Arthur Grumiaux, Nathan Milstein, Janos Starker, Henryk Szeryng und dem Amadeus-Quartett. Er hat Klaviertrios und Duo-Sonaten von Beethoven, Mozart, Brahms und Busoni sowie Klaviermusik von Schubert und Schumann eingespielt. Günter Ludwig war Professor für Klavier an der Hochschule für Musik in Köln und Gastprofessor in Bloomington/USA.
 
James Maddox James Maddox
wurde in Tamworth (Australien) geboren und studierte in Sydney, Cambridge und Verona bei Nikolai Evrov, Edoardo Strabbioli und Alexander Lonquich. 1991 konzertierte er beim Pacific Music Festival in Sapporo mit Christoph Eschenbach und Eiji Oue als Solist, Kammermusiker, Orchesterpianist und Organist. Seitdem lebt Maddox überwiegend in Deutschland und ist an der Düsseldorfer Robert-Schumann-Hochschule als Korrepetitor für die Violinklasse von Prof. Ida Bieler tätig. Er ist regelmäßig beim Schleswig-Holstein-Festival zu Gast und oft im Rundfunk und Fernsehen zu hören. Mit Ida Bieler sowie mit einer Reihe angesehener Sänger und Instrumentalisten konzertiert er in ganz Europa und Australien. Mit dem Beethoven Orchester Bonn hat er über 30 Werke gespielt. Mit dem Ensemble Köln wirkte er in Uraufführungen u.a. von Peter Eötvös und mit.
 
Monika Mayr Monika Mayr
studierte Rhythmik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien. Zusätzlich hat sie sich in den Bereichen Motopädagogik und Psychomotorik weitergebildet. Als 1. Vorsitzende des Bundesverbandes Rhythmische Erziehung in Deutschland (BRE) arbeitet sie im Projekt Rhythmik im sozialen Kontext mit. Sie hat langjährige Erfahrung in der therapeutischen und pädagogischen Arbeit mit Kindern.
 
Bernd Mertens Bernd Mertens
studierte von 1988 bis 1993 Musikwissenschaften, Trompete, Klavier und Dirigieren an den Musikhochschulen Detmold, Abt. Münster, und Tilburg (NL). Seit 1991 ist er als Pädagoge und Dirigent an der Musikschule in Coesfeld, Billerbeck, Rosendahl tätig und leitet auch die dort ansässigen Orchester. Er erweiterte sein Spektrum seit 1995 als Fachbereichsleiter für Blas- und Schlaginstrumente und ab 2008 zusätzlich als stellvertretender Musikschulleiter. Als ständiger Dozent bei Instrumental- und Dirigentenkursen sowie Workshops ist Bernd Mertens im gesamten Bundesgebiet, in der Landesmusikakademie NRW in Heek und im europäischen Ausland für die Fortbildung von Musikpädagogen und Laienmusikern tätig und als Gastdozent und Dirigent gefragt. Seit November 2005 hat er einen Lehrauftrag an der Universität Münster, Abt. Musikhochschule, für Didaktik, Methodik und Pädagogik inne.
 
Andreas Mohr Andreas Mohr
beschäftigt sich seit fast vier Jahrzehnten beruflich mit der Kinderstimme. Nach dem Studium der Germanistik und Musikwissenschaft in Tübingen und Freiburg sowie dem Gesangstudium in Freiburg war er Stimmbildner an der Domsingschule Rottenburg/Neckar und Dozent für Gesang, Chorische Stimmbildung und Sprecherziehung an der Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg sowie Lehrbeauftragter für Gesang und Methodik der Kinderstimmbildung an der Musikhochschule Trossingen. Seit 2006 ist Andreas Mohr Professor für Kinderstimmbildung an der Fachhochschule Osnabrück. Als Autor von Fachbüchern zur Kinderstimmbildung wurde Andreas Mohr im ganzen deutschsprachigen Raum bekannt. Seine Internetseite www.kinderstimmbildung.eu ist ein Forum für Fragen und Ansichten über die stimmerzieherische Arbeit mit Kindern, gibt Auskunft über Fortbildungsangebote und Workshops und informiert über pädagogische Literatur für das Singen mit Kindern sowie über Neuerscheinungen.
 
Bernd Nawrat Bernd Nawrat
war von 1973 bis Ende 2006 Posaunist, Kompaniefeldwebel und Musikzugführer im Militärmusikdienst der Bundeswehr. Seit 1980 führt er im Volksmusikerbund NRW und anderen Verbänden Qualifizierungsmaßnahmen (D1 - D3) durch und entwickelte auf der Basis dieser Erfahrungen einen Lehrplan und methodisch ansprechende Unterrichtswerke für Musiktheorie und Gehörbildung. Rund 10 Jahre seines ehrenamtlichen Engagements für den größten instrumentalen Laienmusikverband in NRW war er verantwortlicher Vertreter für den Bereich Blasmusik. Mit seiner Pensionierung wechselte er in die Funktion des ehrenamtlichen Landesgeschäftsführers. An der Landesmusikakademie NRW ist er seit Mitte der Neunzigerjahre als organisatorischer Leiter und Dozent in den Qualifizierungsmaßnahmen C und B tätig.
 
Thomas Offermann Thomas Offermann
zählt gegenwärtig zu den international profilierten Gitarrenpädagogen. Als Solist, mit Orchestern, als Kammermusiker und mit dem DUO SONARE, einem der international herausragenden Gitarrenensembles, bereiste er mehr als 40 Länder der Welt und gastierte bei den großen internationalen Gitarrenfestivals. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen im In- und Ausland sowie acht international beachtete CD- Einspielungen mit dem DUO SONARE dokumentieren den herausragenden Stellenwert seiner Arbeit. Prof. Thomas Offermann unterrichtet als Abteilungsleiter eine internationale Soloklasse an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Er hat sich als erfahrener, feinfühliger Pädagoge, aber auch als akribischer Gitarren-„Trainer" international einen Namen gemacht. Seine Arbeit an der Entwicklung einer Integrativen Bewegungslehre Gitarre machen in zum viel beachteten Ratgeber und Vortragenden in Fachkreisen. Er ist Gastdozent an renommierten Musikhochschulen und internationalen Gitarrenfestivals weltweit. Als Dirigent leitet er Projekte mit Musik von Steve Reich, Roland Dyens, Benjamin Verdery, Leo Brouwer u.a.
 
Dorothea Ohly-Visarius Dorothea Ohly-Visarius
studierte an der Musikhochschule Detmold. Ihre Gesangsausbildung erhielt sie bei Arthur Janzen und Maria Friesenhausen. Sie konzertiert als Sängerin, ist als Gesangspädagogin tätig und Professorin für Gehörbildung und Tonsatz an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford. Als Akademiedozentin unterrichtet sie die Fächer Gehörbildung, Musiktheorie und Gesang in den Qualifizierungsmaßnahmen der Laienmusik.
 
Bettina Pieck Bettina Pieck
absolvierte zunächst ein Studium der Evangelischen Kirchenmusik an der Hochschule für Musik Detmold, welches sie mit dem Staatlichen A-Examen für Kirchenmusik abschloss. Danach nahm sie ein Gesangstudium bei Prof. Heiner Eckels in Detmold auf und legte die Künstlerische Reifeprüfung mit sehr gutem Erfolg ab. Meisterkurse bei Ingeborg Danz und Thomas Quasthoff rundeten ihre Gesangsausbildung ab. Von 1996-2002 war sie Kantorin der Evangelischen Kirchengemeinde Schloß Holte-Stukenbrock. Seit 2002 ist sie Mitglied des Rundfunkchores Berlin. Sie konzertiert als Lied-und Oratoriensängerin und trat als Solistin unter Dirigenten wie Marek Janowski, Tonu Kaljuste, Uwe Gronostay und Simon Halsey in der Philharmonie und dem Konzerthaus Berlin auf. Daneben wirkte sie an zahlreichen Rundfunk-und CD-Produktionen mit. Als Dozentin für Gesang ist sie an der Landesmusikakademie NRW tätig und betreut als Chorleiterin und Stimmbildnerin die Choralsingschule Gütersloh.
 
Martin Pohl-Hesse Martin Pohl-Hesse
studierte Klarinette, Klavier sowie Komposition/künstlerischen Tonsatz an den Musikhochschulen Dortmund und Köln. Seit 1980 ist er Lehrer an der Musikschule Hochsauerlandkreis (Klavier, Klarinette, Saxophon, Theorie, Gehörbildung) und wirkt in verschiedenen Berufsorchestern mit. In der Aufbauphase der Landesmusikakademie war er 1985 bis 1987 Dozent für Klarinette, 1990 bis 1996 Leiter der Musikschule Wittgenstein Bad Berleburg. Er ist freier Autor für den Bärenreiter-Verlag, macht Kammermusik mit dem Ensemble 90 und hat einen Lehrauftrag für Theorie (Analyse) an der Universität Dortmund. An der Landesmusikakademie NRW wirkt er als Dozent für Musiktheorie.
 
Celia Preuschoff Celia Preuschoff
studierte Instrumentalpädagogik an der Musikhochschule Köln, Standort Wuppertal, bei Prof. Alfred Eickholt. 2006 schloss sie ihr künstlerisches Studium an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Dale Kavanagh ab und beendete 2008 ihre Studien mit dem Konzertexamen an der Hochschule für Musik & Theater Hamburg bei den Professoren Klaus Hempel und Olaf Van Gonnissen. Vor Studienbeginn gewann sie den Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ mit Höchstpunktzahl in der Solowertung. Sie unterrichtet an der Musikschule Niedergrafschaft und leitet dort den Fachbereich Gitarre. Als Solistin und Kammermusikerin bereiste sie Japan, Kreta, Zypern und Portugal. Neben ihrer solistischen Konzerttätigkeit gründete sie 2004 gemeinsam mit ihrer Duopartnerin Corinna Schäfer das CeCoria Guitar Duo, welches im In- und Ausland konzertiert und CD-Produktionen einspielt. Einladungen des Goethe-Instituts zu Konzertreisen führten das Duo bereits nach Sizilien und Angola im Südwesten Afrikas. Die beiden Gitarristinnen waren während ihres Studiums Stipendiatinnen der Yehudi-Menuhin-Stiftung „Live Music Now“. 2005 gewann das Gitarrenduo den 1. Preis des renommierten Wettbewerbs „Concours Internationaux d`Instruments U.F.A.M.“ in Paris.
 
Renold Quade Renold Quade
erhielt seine musikalische Ausbildung an der Musikhochschule Köln und an der Bundesakademie Trossingen. Er ist hauptberuflich im Leitungsteam der Musikschule Düren tätig. Unter seiner Ägide entwickelten sich das Sinfonische Blasorchester der Musikschule Düren und besonders das Landesblasorchester NRW zu herausragenden Ensembles konzertanter Blasmusik in NRW. Mit dem LBO NRW gewann er 2005 das „International Festival of Brass Music“ Prag und 2006 den 3. Wettbewerb für Auswahlorchester der Bundesvereinigung dt. Orchesterverbände. Renold Quade hat die Messlatte für die sich immer wieder verjüngenden Orchester sehr hoch gelegt: „Wir möchten zeigen, welches künstlerische Potential in konzertanter Blasmusik steckt!“ Daher fördert er bewusst die Einstudierung von zeitgenössischen Werken. Neben seiner Konzerttätigkeit nimmt die Aus- und Weiterbildung junger Dirigenten einen breiten Raum in Quades Aktivitäten ein. Er ist Seminarleiter für die Dirigentenausbildung an der Landesmusikakademie NRW und regelmäßig als Juror bei Musikwettbewerben tätig. Als Dirigent und Posaunist aus Leidenschaft musiziert er aktiv als Posaunist im Blechbläserensemble „Eifelblech“.
 
Helmut Quakernack Helmut Quakernack
studierte an der Hochschule für Musik Detmold, Institut Dortmund, von 1978 bis 1981 Akkordeon und Klavier. Während seines beruflichen Werdegangs zeigte sich ein großes Interesse an einer praxisorientierten Ausbildung junger Musiker in Vorbereitung auf eine evtl. berufliche Zukunft als Musiker und Pädagoge. Er leitet die von ihm gegründete Privat-Musikschule Senne in Bielefeld. Darüber verfasst er Unterrichtsliteratur und komponiert Werke für Akkordeonorchester, Ensembles und Kammermusikbesetzungen. Helmut Quakernack hat einen Lehrauftrag für Akkordeon und Instrumentalpädagogik an der Musikhochschule für Musik Köln, Abteilung Wuppertal, und ist vielgefragter Dozent an musikalischen Fortbildungseinrichtungen.
 
Veronika te Reh Veronika te Reh
studierte Schulmusik in Köln, unterrichtete bereits während des Studiums in einem Mädcheninternat in Leichlingen als Musiklehrerin und machte in dieser Zeit verschiedene Workshops zusammen mit Prof. Walter Segler von der Hochschule Braunschweig, auf denen sie zum ersten Mal mit Musiktheater in Berührung kam. 1974 begann sie an der Musikschule Beckum zunächst mit Block- und Querflötenunterricht, gründete später einen kleinen Kinderchor und hat heute zwölf Chöre in verschiedenen Altersgruppen mit insgesamt etwa 450 Chorkindern, mit denen sie singt, tanzt und Theater spielt. Seit 1985 schreibt sie zusammen mit ihrem Kollegen und Ehemann Wolfgang König Kindermusicals, die an der Musikschule Beckum-Warendorf projektweise einstudiert und aufgeführt werden.
 
Annette Reifig Annette Reifig
war schon vor ihrem Abitur als Kirchenmusikerin tätig und absolvierte dann zunächst ein Klavierstudium an der Folkwang-Hochschule in Essen. Daran schloss sie ein Studium im Bereich Liedbegleitung an der Musikhochschule Köln an. Während ihrer gesamten Studienzeit hatte sie bereits verschiedene Lehraufträge an Jugendmusikschulen. Nach Studienende trat sie ein Engagement als Solorepetitorin an der Deutschen Oper am Rhein an. In gleicher Position arbeitete sie ab 1995 am Bremer Theater, wo sie zwei Jahre später Studienleiterin wurde. Parallel dazu war sie mehrmals als Gast am Niedersächsischen Staatstheater Hannover engagiert. Von 2003 an war Annette Reifig fünf Jahre Studienleiterin am Deutschen Nationaltheater Weimar. Zur Spielzeit 2008/2009 wechselte sie an das Musiktheater im Revier, wo sie außerdem als Künstlerische Koordinatorin tätig ist. Annette Reifig arbeitet neben ihrer Tätigkeit am Theater als gefragte Begleiterin von Sängern.
 
Monika Reimann Monika Reimann
ist staatlich geprüfte Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin nach Schlaffhorst-Andersen. Sie betreibt eine Praxis für Sprach-, Sprech- und Stimmtherapie in Gütersloh und hat langjährige Berufserfahrung mit Atem-, Stimm- und Körperarbeit. Ihre Kenntnisse und Erfahrungen bringt sie seit vielen Jahren in das Seminar „Stimmbildung und Stimmberatung“ an der Landesmusikakademie NRW ein.
 
Matthias Reuland Matthias Reuland
ist diplomierter Tonmeister. Er studierte an der Musikhochschule Detmold und übernahm 2002 mit seiner Firma »Klangport« das Tonstudio der Landesmusikakademie NRW. Zu seinen Arbeitsfeldern gehören neben der Produktion und Vermarktung von Musikaufnahmen auch die tontechnische Betreuung der Workshops und Kurse an der Landesmusikakademie NRW. Mehrfach führte er hier bereits Seminare zu den Themen Aufnahmetechnik, Schnitt und Mastering durch.
 
Michael Rieber Michael Rieber
stammt aus Tübingen und studierte an der Stuttgarter Musikhochschule bei Prof. Ulrich Lau. In Stuttgart wurde er schon mit 22 Jahren Mitglied des Radio-Sinfonie-Orchesters, bevor er zur Spielzeit 1997/98 nach München wechselte und dort beim Bayerischen Staatsorchester 1. Solo-Kontrabassist wurde. Heute ist Michael Rieber ein viel gefragter Kammermusiker und 1. Solo-Kontrabassist beim NDR-Sinfonieorchester Hamburg.
 
Claudia Runde Claudia Runde
studierte an der Musikhochschule Lübeck Querflöte und Elementare Musikpädagogik. Nach einer berufsbegleitenden Ausbildung im Fach Kinderchorleitung an der Bundesmusikakademie Trossingen war sie als Lehrerin an der Musik- und Kunstschule Lübeck sowie Leiterin des Kinderchores der Städtischen Bühnen Lübeck tätig. 2001 wechselte sie an die Westfälische Schule für Musik Münster und arbeitet außerdem im Bereich „Singen mit Kindern“ an der Landesmusikakademie NRW und der Akademie Franz-Hitze-Haus Münster. Sie absolvierte ein Aufbaustudium „Musikvermittlung/ Konzertpädagogik“ an der Musikhochschule Detmold und ist dort seit 2004 Dozentin im Bereich Konzeption und Moderation von Kinderkonzerten sowie Leiterin der hochschuleigenen Kinderkonzertreihe „Concertino Piccolino“. Seit 2005 gestaltet sie ihre eigene Kinderkonzertreihe fidolino in Münster, Gütersloh, Viersen und anderen Städten und bei Musikfestivals wie dem Rheingau Musikfestival oder den Brühler Schlosskonzerten. Als Konzertmoderatorin arbeitet sie mit verschiedenen Orchestern, u.a. dem Landestheater Detmold, dem Staatstheater Kassel, der Philharmonie Südwestfalen und den Hamburger Symphonikern zusammen.
 
Joanna Sachryn Joanna Sachryn
widmet sich dem Cello-Solorepertoire und der Kammermusik. Sie studierte bei Gerhard Mantel und William Pleeth und nahm unter anderem bei Mstislaw Rostropowitsch Unterricht. 1990 und 1991 war sie Solocellistin im Orchester des Schleswig-Holstein-Musikfestivals und wurde danach in bedeutenden Orchestern Deutschlands und Englands engagiert. Seit 2001 ist sie Mitglied des Chamber Orchestra of Europe. Als Kammermusikpartnerin tritt sie international mit namhaften Musikern auf und ist Cellistin in mehreren Ensembles, unter anderem dem Kölner Klaviertrio.
 
Michael Sanderling Michael Sanderling
entstammt einer bekannten Musikerfamilie, wo er frühzeitig Kontakt zur Musik bekam. Die Entwicklung zu einem der heute meistgefragten Cellisten der jüngeren Generation begann in Berlin, wo Michael Sanderling an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« studierte. Konsultationen bei großen Cellisten dieser Zeit wie William Pleeth oder Yo Yo Ma prägen sein Spiel genauso wie mannigfaltige Erlebnisse im regen Konzertleben Berlins. Nach mehreren Wettbewerbserfolgen (ARD-Wettbewerb, Bach-Wettbewerb Leipzig, Casals-Wettbewerb Barcelona) engagierte Kurt Masur den 18-Jährigen als Solocellisten an das Gewandhausorchester Leipzig, wo er fünf Jahre Erfahrungen mit renommierten Dirigenten und Solisten sammelte. Nach einer kurzfristigen Übernahme eines Dirigats beim Kammerorchester Berlin, das enthusiastisch gefeiert wurde und zu mehreren Einladungen führte, spielt das Dirigieren als fast schon logische Konsequenz seines musikalischen Werdegangs eine zunehmend wichtige Rolle im Sanderlings Leben. Außerdem ist er ein gefragter Lehrer, der an Musikhochschulen sowie in Workshops und Meisterklassen unterrichtet.
 
Ilja Scheps Ilja Scheps
studierte Klavier am Tschaikowski-Konservatorium in Moskau, wo er später auch unterrichtete. Von 1982 konzertierte er zehn Jahre lang als Solist der Moskauer Philharmonie, wobei er sowohl solistisch als auch mit vielen prominenten Sängern und Instrumentalisten auftrat. Zahlreiche Gastspiele führten Scheps unter anderem in die USA, nach Australien, China, Israel, Italien, Malta, Neuseeland, Spanien, nach Ungarn und in die Türkei. Seit 1992 lebt Ilja Scheps in Deutschland; seit 2003 ist er Professor an der Musikhochschule Köln, Abteilung Aachen, und leitet gleichzeitig internationale Meisterkurse. Außerdem wurde er von mehreren Hochschulen in China zum Gastprofessor ernannt und ist Jury-Mitglied bei internationalen Klavierwettbewerben.
 
Hans-Joachim Schmacke Hans-Joachim Schmacke
studierte Gitarre an den Musikhochschulen Dortmund und Münster. Er ist Lehrer an der Musikschule in Dortmund und leitet verschiedene Ensembles mit klassischer oder Popular-Stilistik. Er entwickelte das Konzept »Mit drei Akkorden zum Erfolg« für Grundschullehrerinnen und Erzieherinnen, welches an der Musikschule Dortmund durchgeführt wurde. Seit 2005 ist Hans-Joachim Schmacke zudem Dozent an der Glen-Buschmann-Jazzakademie in Dortmund.
 
Ernst Leopold Schmid Ernst Leopold Schmid
ist seit 1989 Direktor der Landesmusikakademie NRW. Er studierte Klavier an der Musikhochschule München bei Ludwig Hoffmann. Ein privates Gesangs- und Dirigierstudium ergänzte seine musikalische Ausbildung. Als Fachbereichsleiter, Gesanglehrer und Chorleiter sammelte er Erfahrungen an der städtischen Musikschule Mannheim. Fast zehn Jahre war er als stellvertretender Chordirektor und Stimmbildner des Tölzer Knabenchors an den Zentren des Musiklebens im In- und Ausland tätig. Mit dem Tölzer Knabenchor und seinen Solisten arbeitete er an vielen Bühnen der Welt als Chorleiter und Stimmbildner. Heute ist er als Gesanglehrer, Stimmbildner, Chorleiter und Liedbegleiter in und außerhalb der Akademie tätig. 1990 gründete er den Akademiechor, den er bis heute leitet.
 
Brigitte Schmitter-Wallenhorst, M.A. Brigitte Schmitter-Wallenhorst, M.A.
Nach dem Erststudium in Politikwissenschaft, Soziologie und Germanistik folgten diverse Zusatzausbildungen und -studien in Rhythmik, Ethnischer Rhythmusarbeit und Musikpädagogik. Auf langjährige Arbeit im Schuldienst in der Erzieherausbildung in Musik und Rhythmik folgten viele Jahre in der Arbeit mit Kindern im Vor- und Grundschulalter. Parallel dazu entwickelten sich intensive Fort- und Weiterbildungstätigkeiten, u.a. in den Lehrgängen zur Qualifikation für Rhythmische Erziehung an diversen Standorten in Deutschland und Österreich. Von 1998 bis 2002 gab sie - zusammen mit Klaus Holthaus - die Zeitschrift MUSIKPRAXIS: Erziehung durch Klang und Rhythmus in Kindergarten und Grundschule, heraus. Seit 2003 ist sie Dozentin und Lehrgangsleiterin in verschiedenen Weiterbildungsprojekten der LMA NRW, u.a. für fachfremd Musik unterrichtende Grundschullehrer. Zurzeit entwickelt sie Perspektiven für die Musiklehrerfort- und -weiterbildung in NRW.
 
Michael Schmoll Michael Schmoll
studierte Klavier, Musiktheorie und Gehörbildung an der Musikhochschule Detmold. Von 1991 bis 2001 war er Professor für Musiktheorie an der Musikhochschule in Mannheim. Seit 2001 ist er Professor für Musiktheorie am Institut für Musik der Fachhochschule Osnabrück. Daneben ist Michael Schmoll Landeschorleiter des Chorverbandes NRW, leitet eine Vielzahl von Chören und ist spiritus rector des Projekts »Toni singt...« des Chorverbands NRW. Als Komponist, Chorleiter und Dozent sammelte Michael Schmoll viel Erfahrung mit computergestützten Songwriting und widmet sich vor allem der Chormusik sowie Musicals für Kinder, Jugendliche und Kirchengemeinden, die er auf seiner Homepage www.schmoll-musik.de zum Download anbietet. 1993 gründete er die Musikakademie Dümmer See. Im AMA Verlag ist seine fünfbändige Schule der Gehörbildung erschienen.
 
Monika Schneider Monika Schneider
erlernte von 1968 bis 1978 an der Musikschule Leverkusen das Akkordeonspielen, bevor sie 1981 als staatlich geprüfte Akkordeonlehrerin den Unterricht dort selbst übernahm. Ihr Studium absolvierte sie am Konservatorium in Trossingen. Seit ihrem Abschluss 1981 hat sie durch zahlreiche Fortbildungen ihr Tätigkeitsfeld immer wieder erweitert. Sie nimmt regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen des Deutschen Harmoniker-Verbandes zum Thema »Interpretationen und Dirigieren gehobener Akkordeon- Orchesterwerke« teil und ist selbst als Dozentin für die Einführung in das Akkordeon- Orchester- Dirigat tätig. Neben ihrer Arbeit als Akkordeonlehrerin in Leverkusen leitet sie seit 1989 das auptstufenorchester der genannten Musikschule sowie seit 1990 das Oberstufenorchester in Monheim-Baumberg. Seit 1993 ist sie auch Bezirksdirigentin für den Bereich Mittelrhein des DHV. 1997 hat Monika Schneider die musikalische Leitung des Akkordeon-Orchesters Bayer Leverkusen übernommen.
 
Andrea Schneider-Hagel Andrea Schneider-Hagel
absolvierte ein vielseitiges Musikstudium in Würzburg. Erste Konzertauftritte im In- und Ausland erlebte sie mit dem Schlagzeugensemble ihres Lehrers Prof. Siegfried Fink. 1976 gehörte sie im Schlagzeug-Duo mit Wolfgang Schneider zur Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“ und erhielt mit ihm 1982 das Niedersächsische Nachwuchsstipendium. Spezialisiert auf die Darbietung zeitgenössischer Musik, ist Andrea Schneider-Hagel mit neuartigen Klang- und Spieltechniken bestens vertraut, und mehrere Komponisten vertrauten ihr die Uraufführung ihrer Werke an. Seit 40 Jahren gehört sie dem Nürnberger „ars nova ensemble“ an, seit 25 Jahren dem „Musica Viva Ensemble“ Hannover. Sie ist ständiger Gast in den Sinfonieorchestern des NDR. Die Lust am Musizieren ist für Andrea Schneider-Hagel Antrieb und Ziel ihrer pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Sie leitet das „Junge Schlagzeugensemble Hannover“ und gemeinsam mit Michael Pillinger das „Junge Schlagzeugensemble Niedersachsen“. Seit vielen Jahren ist Andrea Schneider-Hagel Dozentin bei Fortbildungskursen und Kongressen, z.B. für den VdM oder VDS. Zudem blickt sie auf eine langjährige Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik und Theater Hannover zurück.
 
Walter Schreiber Walter Schreiber
ist seit 1982 Mitglied des WDR-Sinfonieorchesters in Köln und spielt im Bayreuther Festspielorchester. Er studierte unter anderem bei Tibor Varga in Detmold und David Oistrach in Moskau. Danach war er Konzertmeister des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn und des Stuttgarter Kammerorchesters. Später wirkte er im Orchester der Berliner Philharmoniker mit. In Salzburg, Wien, Mailand, Korea und Brasilien leitete er Kammermusikkurse und konzertiert neben dem Kölner Klaviertrio mit verschiedenen Kammermusikensembles im In- und Ausland.
 
Alfred Schulze-Aulenkamp Alfred Schulze-Aulenkamp
studierte Schulmusik, Dirigieren/Chorleitung, Germanistik und Musikwissenschaft an der Musikhochschule Köln und den Universitäten Köln und Bonn. Seit 1990 war Alfred Schulze-Aulenkamp als Leiter des Fachbereichs Gesang an der Städtischen Musikschule Gelsenkirchen tätig, die er heute leitet. Hauptaufgaben waren dort die Leitung und stimmliche Schulung des Kinder- und Jugendchores sowie des Frauenchores »TonArt«, mit denen er bis heute in regelmäßigen Abständen Konzerte veranstaltet und erfolgreich an Wettbewerben teilnimmt. Anfang 1998 wurde Alfred Schulze-Aulenkamp zum stellvertretenden Bundeschorleiter der Chorjugend im Deutschen Sängerbund berufen; er ist außerdem ehrenamtlich als Landeschorleiter der Sängerjugend im Sängerbund NRW e.V. aktiv und seit vielen Jahren als Dozent für Chorleitung an der Landesmusikakademie NRW tätig.
 
Henner Schumann Henner Schumann
studierte ab 1976 an der Musikhochschule Köln bei Prof. Schwegler und legte 1982 die künstlerische Reifeprüfung mit Auszeichnung ab. Eine mehrjährige Tätigkeit an der Musikschule Gummersbach-Bergneustadt schloss sich an. Seit 1990 ist er Berufssoldat im Luftwaffenmusikkorps 3 Münster und als Soloflötist, Leiter des Bläserquintetts und Leiter und Dirigent der Egerländer Blasbesetzung tätig. Seit 2007 arbeitet Henner Schumann als Musikschullehrer in Havixbeck.
 
Michael Schwarte Michael Schwarte
ist Musikwissenschaftler und begeistert seit vielen Jahren die Teilnehmer der Qualifizierenden Lehrgänge an der Landesmusikakademie NRW für das Fach Musikgeschichte. Er studierte in Münster unter anderem Musikwissenschaft und Germanistik. Er arbeitet als Kirchenmusiker und Redakteur sowie als Dozent an verschiedenen Fortbildungseinrichtungen. Mit dem Tenor Rainer van Husen brachte er unlängst die selbst konzipierte und eingespielte CD mit dem Titel Glückwunsch Herr Mozart heraus, ein »Konversationsstück für zwei Musiker in wechselnden Rollen«.
 
Sarah Semke Sarah Semke
studierte Allgemeine Musikerziehung (AME) an der Hochschule für Musik Köln, Standort Wuppertal. Sie erweiterte ihre Ausbildung auf den Gebieten Stimmbildung, Gesang, Modern Dance und Pop-Chorleitung und absolvierte eine berufsbegleitende Fortbildung für "Musiktheater und Musical mit Kindern" an der Akademie Remscheid. Seit 1986 ist sie als Lehrkraft an der Bergischen Musikschule Wuppertal tätig, zunächst mit Musikalischer Früherziehung (MFE) und Klavier mit den Schwerpunkten Frühinstrumental- und Gruppenunterricht. Seit 1997 leitet sie das Musicalensemble der Bergischen Musikschule, 2000 übernahm sie der Fachbetreuung Grundstufe an der Bergischen Musikschule, welche Koordinationsaufgaben und eigene Unterrichtstätigkeit in Eltern-Kind-Musikgruppen, Musikalischer Früherziehung (MFE) und Grundausbildung (MGA), Kooperationsprojekten mit Kindertagesstätten und allgemeinbildenden Schulen sowie die Organisation und Moderation von Kinderkonzerten und Musikschulveranstaltungen beinhaltet. Ebenfalls seit 2000 ist sie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal tätig: zunächst im Lehrauftrag für MFE, seit 2008 als Professorin für Allgemeine Musikerziehung/Elementare Musikpädagogik (EMP).
 
Anja Speh Anja Speh
studierte Klavier an der Folkwang-Hochschule Essen bei Prof. Till Engel. 1987 erhielt sie das Klavierlehrerdiplom und beendete ihr Studium 1991 mit der Künstlerischen Reifeprüfung. Schon während des Studiums gab sie regelmäßig Konzerte im Bereich der Kammermusik und Liedbegleitung, darunter auch Uraufführungen Neuer Musik, und korrepetierte bei Oratorienchören. Sie besuchte Meisterkurse für Kammermusik bei Prof. Wolfgang Wagenhäuser, Klavier, und Ramon Jaffé, Cello, sowie für Liedgestaltung bei dem renommierten Liedbegleiter Axel Bauni. Sie war von 1997 bis 2002 offizielle Begleiterin des „Euregio Vocalistenconcours Wisch“. 1995 nahm sie mit dem niederländischen Tenor Frank Fritschy eine CD mit Liedern von Ludwig van Beethoven auf. 1999 und 2004 erfolgten Aufnahmen für den Deutschlandfunk mit der Sopranistin Gesine van der Grinten. An der Musikhochschule Münster war sie von 2002 bis 2007 als Lehrbeauftragte für Liedbegleitung tätig. Seit 2003 arbeitet sie regelmäßig als Gesangskorrepetitorin an der Landesmusikakademie NRW in Heek.
 
Dietmar Späthe Dietmar Späthe
studierte Flöte an der Musikhochschule Hannover. Seitdem arbeitete er an verschiedenen Musikschulen in leitender Funktion. Heute ist er Regionalleiter an der Kreismusikschule Osnabrück. An der Bundesakademie in Trossingen besuchte er darüber hinaus verschiedene Lehrgänge, zum Beispiel den B-Lehrgang für die Leitung von Blasorchestern oder die Qualifikation für die Musikalische Grundausbildung. Als ehemaliger Bundesmusikdirektor für das Spielleutewesen sowie als Mitglied der Musikkommission der CISM ist er der Laienmusik eng verbunden. Als Flötist, Kammermusiker und Dirigent bringt er seine Erfahrungen auch in die Qualifikation von Laienmusikern ein.
 
Sabine Stolpe-Bonk Sabine Stolpe-Bonk
studierte Gesang und Gesangspädagogik bei Prof. Dr. Helga Fischer an der Hochschule für Musik „Carl-Maria-von-Weber“, Dresden von 1965 bis 1971. Anschließend war sie bis 1975 Mitglied des Studios und des Ensembles der Staatsoper Dresden (heutige Semperoper), von 1975 bis 2007 des Ensembles des Opernhauses Magdeburg (106 Partien im Koloratur- und lyrischen Fach). Eine rege Konzertätigkeit, Liederabende, Gastspiele im In- (Staatsoper Berlin) und Ausland (Tokio) bei Rundfunk und Fernsehen ergänzen ihren künstlerischen Werdegang. Seit 1980 hat sie im Rahmen eines Lehrauftrags für Gesang 37 Absolventen zum Abschluss geführt, die alle erfolgreich im Sängerberuf und als Pädagogen tätig sind. Im Jahr 1997 erfolgte die Ernennung zur Kammersängerin.
 
Kurt Suttner Kurt Suttner
studierte Schulmusik und Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik in München. Seiner Arbeit als Musikpädagoge an verschiedenen Münchner Gymnasien folgte eine Tätigkeit als Musiklehrer an der Deutschen Schule in Addis Abeba (Äthiopien) und als Musikberater am Kultusministerium in Tananarive (Madagaskar). Im Jahr 1972 gründete er den via-nova-chor München, den er bis 2008 leitete. Mit dem Chor wurde er bei zahlreichen Internationalen Wettbewerben mit Preisen ausgezeichnet. Nach einem Lehrauftrag für das Fach Chorleitung an der Münchner Musikhochschule war er von 1975 bis 1998 Professor am Lehrstuhl für Musikpädagogik der Universität Augsburg. Mit dem Kammerchor der Universität unternahm er zahlreiche Konzertreisen. Von 1989 bis 1999 leitete er die Bayerische Singakademie, eine Nachwuchsschulung für begabte jugendliche Sänger und Sängerinnen. Für seine musikalische Tätigkeit wurde er mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet. Er ist häufig tätig als Juror bei nationalen und internationalen Chorwettbewerben und als Referent auf Schulungen und Fortbildungstagungen für Chorleiter.
 
Volker Tessmann Volker Tessmann
studierte Fagott bei Prof. Klaus Thunemann an der Musikhochschule Hannover. 1991 wurde er als Stipendiat in die Stiftung „Konzerte junger Künstler“ des Deutschen Musikrats aufgenommen. Von 1991 bis 1993 war er Solofagottist der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, wechselte dann, ebenfalls als Solofagottist, zur Radiophilharmonie Hannover des NDR und ist seit 1995 Solofagottist des Sinfonieorchesters des NDR Hamburg. Neben seiner Orchestertätigkeit und seinem besonderen Engagement in der Kammermusik runden zahlreiche Solokonzerte, unter anderem mit dem NDR-Sinfonie-Orchester, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Ensemble of Tokyo, seine künstlerische Tätigkeit ab. Seit 2001 lehrt Volker Tessmann Fagott an der Musikhochschule Lübeck. 2006 übernahm er eine Professur für Fagott an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin.
 
Jürgen Ulrich Jürgen Ulrich
21.11.1939 - 8.06.2007
studierte Musiktheorie, Gehörbildung und Komposition. 1969 wurde er an die Musikhochschule Detmold berufen. Dort war er seit 1978 Leiter des Seminars für Musikschullehrer und selbstständige Musiklehrer und von 1989 bis 2002 auch Prorektor der Hochschule. Jürgen Ulrich erhielt mehrere Kompositionspreise. Neben Werken für klassische Besetzungen (Kammermusik bis hin zur Sinfonik) komponierte er auch für den musikalischen Nachwuchs und für Laienorchester. Von Anfang an betreute er die Fächer Musiktheorie und Gehörbildung in den Qualifizierungsmaßnahmen der Laienmusik an der Landesmusikakademie NRW.
 
Eckart Vogel Eckart Vogel
ist Lehrer an einer Realschule in Norddeutschland. Er hat umfangreiche Erfahrungen in der Leitung von Perkussionsgruppen, Jugendchören, Schülerrockbands, Spielkreisen, Folk-Gruppen sowie verschiedenen Jazzbands. Diese gibt er in der Lehrerbildung und seinen Veröffentlichungen weiter. Im Fidula-Verlag erschienen unter anderem StundenStücke, SwingStundenStücke, KinderStundenStücke und VorspielStücke.
 
Jens Wagner Jens Wagner
studierte Gitarre und Laute an den Musikhochschulen Wien, Essen und Bremen. Zu dieser Zeit erhielt er den Förderpreis der Folkwang-Hochschule Essen. Heute lehrt Jens Wagner an der Hochschule für Künste der Hansestadt Bremen. Zusammen mit Thomas Offermann bildet er seit 1984 das Duo Sonare.
 
Erika Wawerka Erika Wawerka
studierte nach ihrer Schneiderlehre am Deutschen Theater in Göttingen Kostümdesign in Hamburg. Von 1979 bis 1987 war sie Kostümbildnerin und Gewandmeisterin am Landestheater Detmold, wo sie zuletzt für die gesamten Kostümwerkstätten zuständig war. Hier entwarf sie Kostüme für Musiktheater, Ballett, Schauspiel sowie Kinder- und Jugendtheater. Verantwortlich betreute sie die Restauration und Katalogisierung historischer Volkstrachten am Lippischen Landesmuseum Detmold. Erika Wawerka brachte ihre künstlerisch-kreativen Ideen in den Bereichen Ausstattung, Dekoration und Kostüm auch in den Berufsbegleitenden Lehrgang »Musiktheater mit Kindern und Jugendlichen« 2002/2003 und in die Pollicino-Produktion an der Landesmusikakademie NRW ein.
 
Peter Weniger Peter Weniger
gehört zu den spektakulärsten Saxofon-Acts der internationalen Jazzszene. Er absolvierte sein Studium an den Musikhochschulen Hamburg und Köln »summa cum laude«. Weniger wurde mit zahlreichen Auszeichnungen versehen. 1988 gewann er beim Tonger-Musikwettbewerb in Köln, um gleich ein Jahr später beim Karlovy-Vary Jazz Festival in der früheren Tschechoslowakei als »Bester Saxofonspieler« geehrt zu werden. Es folgten mehrere andere Preise wie zum Beispiel der Jazzpreis des Südwestfunks 1996. Im selben Jahr erhielt seine CD »Tip Tap« den deutschen Kritikerpreis. Bis heute hat Peter Weniger neun CDs veröffentlicht. Zudem begleitete er zahlreiche Aufnahmen, unter anderem von Jasper van’t Hofs »Pili Pili«, Billy Cobham, Eddie Palmieri, Lionel Richie, Django Bates, Mike Stern, Leni Stern, Peter Herbolzheimers RC&B, dem Paul Kuhn Orchestra sowie der Big Bands der Allgemeinen Deutschen Rundfunkanstalten. Seit 1999 ist Peter Weniger an der Berliner Kunsthochschule als Professor tätig.
 
Viola Werner Viola Werner
ist freischaffende Künstlerin, Tanz- und Bewegungstherapeutin, Kreative Leibtherapeutin i.A. und Diplom-Sozialpädagogin. Sie führt Projekte im Rahmen des Landesprogramms Kultur und Schule durch und ist hier auch als Dozentin und Moderatorin für die Künstlerfortbildung in mehreren Kunstsparten eingebunden.
 
Christian Wetzel Christian Wetzel
studierte Oboe an der Musikhochschule Hannover bei Prof. Ingo Goritzki. 1988 wurde er im Alter von 33 Jahren als jüngster Oboenprofessor Deutschlands an die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig berufen. Seit 2008 hat er eine Professur an der Hochschule für Musik in Köln inne. Außerdem unterrichtet er als Gastdozent an bekannten europäischen Musikhochschulen. Mit dem Ma’alot Quintett und als Solist gibt er zahlreiche Konzerte.
 
Jiggs Whigham Jiggs Whigham
ist ein international anerkannter Posaunist, Bandleader und Lehrer. Der vielseitige Künstler fiel Kritikern und Musikliebhabern erstmals im Alter von 17 Jahren als Solist und erster Posaunist des Glenn Miller Orchestra unter Ray McKinley auf. Zwei Jahre später war er Soloposaunist und erster Posaunist bei Stan Kenton. 1965 kam er nach Deutschland, als Solist zum Jazz-Orchester von Kurt Edelhagen beim WDR in Köln. 1966 erhielt er den ersten Preis beim ersten Wettbewerb für Modern Jazz in Wien. 1979 wurde er Professor und Leiter der Jazzabteilung der Hochschule für Musik in Köln, der ersten Einrichtung dieser Art in Deutschland. 1995 wurde Jiggs Whigham zum Professor auf Lebenszeit und zum Leiter der Abteilung für Popularmusik an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin ernannt. Derzeit ist er weltweit als Solist und Dozent sowie als Dirigent der BBC Big Band in England, künstlerischer Leiter des Berliner Jazz Orchesters und Gastprofessor and der Guildhall School of Music and Drama in London sowie als Gast Tutor des Royal Northern College of Music in Manchester, England tätig. Er wurde zum Musikalischen Leiter des LaJJOB (Brandenburger Landesjugendjazzorchester) ernannt und ist seit 2008 einer der Leiter des BuJazzO (Bundesjugendjazzorchester).
 
Joerg Widmoser Joerg Widmoser
gehört zweifelsohne zu den zehn bekanntesten und besten Jazzgeigern weltweit; sein Name steht für Innovation, höchste Kunst des Jazz und die ungebrochene Kontinuität in der Entwicklung der Violine zum festen Bestandteil der Jazzbühnen. Der »Pat Metheny der Violine« (Philadelphia Inquirer) machte modernen Jazz für Violine in Deutschland populär und entwickelte die MIDI-Violine als gleichwertiges Pendant zur akustischen Geige. Seit 1984 führt Widmoser mit dem heute weltbekannten Modern String Quartet als dessen Primarius den Jazz für Streichquartett auf ein internationales Niveau. Die von Widmoser durchgeführten Workshops gehören vielerorts zum festen Programm des Kulturlebens und bieten einerseits dem Jazzgeiger die Möglichkeit, seine Erfahrungen an vielversprechende Nachwuchskünstler weiterzugeben, andererseits sind sie für die letzteren eine einzigartige Gelegenheit, in die Geheimnisse des Violinjazz Einblick zu erhalten.
 
Martin Wiese Martin Wiese
studierte Schulmusik an der Musikhochschule Detmold mit einem Schwerpunkt im Bereich des Schulpraktischen Klavierspiels. Seit 2005 schließt sich ein künstlerisches und pädagogisches Studium im Bereich Gesang an. Martin Wiese ist auch als Produzent und Komponist tätig. Er veröffentlichte bisher vier Alben mit dem Projekt »Enid« auf professionellen Labels, komponiert und produziert Film- und Werbemusik, begleitet als Korrepetitor Chöre und Musicalprojekte und tritt als Klavier-Kabarettist auf. Als Lehrer hat er umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Klavier, Orgel und Keyboard sowie in den Bereichen Musiktheorie und Gehörbildung.
 
Paul Wittenbernds Paul Wittenbernds
ist Direktor im Studienseminar für das Lehramt für die Primarstufe in Rheine.
 
Ursula Zervos-Droska Ursula Zervos-Droska
studierte nach der Ausbildung zur Erzieherin mit dem Schwerpunkt Musikalische Früherziehung Kirchenmusik und Gesang. Seit 1986 ist sie als Musikerzieherin in der musikalischen Früherziehung tätig. In der Ward-Methode arbeitete sie eng mit Gisbert Brandt an der Kölner Domsingschule zusammen.
Seit 1995 leitet sie eine Musikschule im Hunsrück. Hier übertrug sie über viele Jahre die ursprünglich niederländische Ward-Methode für den Kindergarten auf die deutsche Situation und arbeitete sie auf der Basis reicher praktischer Erfahrung weiter aus. Ursula Zervos-Droska ist eine gefragte Musikpädagogin. Ihre Kompetenzen als Erzieherin und Kirchenmusikerin bringt sie seit 2005 auch in die Aufbauarbeit der Trierer Domsingschule ein, in der die Ward-Methode eine wichtige Rolle in der musikalischen Ausbildung der Kinder spielt. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die systematische musikalische Erziehung von Kindern in Vorschul- und Grundschulalter.
Ursula Zervos-Droska ist Leiterin verschiedener Chöre, in denen sie die Ward-Methode auch bei Laien mit Erfolg umsetzt.