Arbeitskreis Deutscher Musikbildungsstätten zu Gast –
Treffen der 24 Landes- und Bundesmusikakademien in der Hallenburg
Schlitzer Bote, 13.02.2007
SCHLITZ (psb) · Vergangene Woche hat sich der Arbeitskreis Deutscher Musikbildungsstätten zu seiner Jahrestagung in der Hallenburg versammelt. Die Geschäftsführer und musikalisch-pädagogischen Leiter der bisher 23 Bundes- und Landesmusikakademien beschäftigen sich bei jedem dieser dreitägigen Treffen neben den einzelnen Tätigkeitsberichten mit einem Schwerpunktthema. Diesmal ging es um die kulturellen Grundlagen europäischer Gesetzgebung und die praktische Seite der Kulturförderprogramme der Europäischen Gemeinschaft. Zwei Expertinnen des »Teams Europe« hielten entsprechende Referate und leiteten die Arbeitsgruppen. Als 24. Mitglied des Arbeitskreises wurde die thüringische Landesmusikakademie in Sondershausen aufgenommen.
Auf der Tagesordnung stand auch eine ausgedehnte Führung durch die Hallenburg und ihre Einrichtungen. Wie Arbeitskreis-Sprecher Klaus-Martin Heinz bei einem Gespräch erklärte, haben alle Akademien eigene Programme und unterscheiden sich in ihren Schwerpunkten. Heinz ist Leiter der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz, in der nach seinen Worten kleinere Ensembles optimal aufgehoben seien. In anderen Akademien, wie auch der Hallenburg, könnten können auch Großensembles oder gleichzeitig mehrere Gruppen untergebracht werden. Allein dadurch ergäben sich bereits andere Programmschwerpunkte. Er und seine Kollegen seien froh, dass nun auch in Hessen eine so großartige Einrichtung zur Verfügung stehe.
Der Arbeitskreis gibt eine gemeinsame Broschüre heraus, in der alle Akademien in Bild, Text und mit Anreisekarte vorgestellt werden. Eine Übersichtskarte verdeutlicht die geografische Lage in Deutschland. Die Broschüre wurde 2005 aufgelegt und enthält für die Hallenburg noch die bekanntlich inzwischen überholte Anmerkung, dass sich das Bettenhaus und der Gemeinschaftssaal noch im Bau befänden. Mehr ...