Quetschkommoden und Klampfen? Von wegen!
Dass die Laienmusikverbände trotz Musikfernsehen und Spielekonsolen sich nach wie vor das Potential erhalten haben, welches notwendig ist, wenn man erfolgreich auch Heranwachsende für die Qualifizierenden Lehrgänge der Laienmusik begeistern will - darüber darf sich der Normalbürger ruhig mal erstaunt zeigen. Wie aber die Qualifikanten jeden neuen Jahrgangs immer wieder eine reiche Substanz instrumentaler Virtuosität in Heek zur Entfaltung bringen, das ist sogar absolut beeindruckend! Und trotzdem ist es ein harter Weg vom Spieler zum Musik-Multiplikator: Zu Beginn der sechsten Phase der parallel geführten Qualifizierenden Lehrgänge »Registerführer/Ausbilder im Zupforchester/Gitarrenensemble C1/C2« und »Stimmführer/Ausbilder im Akkordeonorchester C1/C2« wurde das Teilnehmerfeld in der so unbeliebten wie essentiell notwendigen Musiktheorie geprüft. Nach dieser Klausur im Kammermusiksaal, die von Tobias Dalhof vorbereitet und durchgeführt wurde, bevölkerten Zupfmusiker und Akkordeonisten wieder getrennt das Lange Haus auf der Burg Nienborg, um sich mit Bernhard van Almsick, Alfred Eickholt, Celia Preuschoff und Helmut Quakernack auf die praktischen Prüfungen der abschließenden siebten Phase vorzubereiten. Die 31 Aufnahmen entstanden am 06.03.2010. Bildauswahl, Zusammenstellung und Text: Peter Husemann.
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Schwer, aber schaffbar, die Theorieprüfung: Der Musiktheorie wurde in der Lehrgangsordnung ein Zeitbudget für den Unterricht zugeordnet, das einen erfolgreichen Abschluss dieses Prüfungsteils für jedem Teilnehmenden erreichbar macht. Foto: Peter Husemann |